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Regionaltagungen für die Bundesländer Rheinland-Pfalz/Hessen und NRW zu dem Thema: „Was ist ein Konflikt?“

Die beiden Regionaltagungen der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend- Familienhilfe gGmbH am 9.3. und am 22.3. fanden bei den TeilnehmerInnen großes Interesse; zumal der thematische Input „Was ist ein Konflikt?“ für die sozialpädagogische Praxis von großer Bedeutung ist. Die „pädagogische Verantwortung“ der Betreuungsfachkräfte erfordert einen angemessenen Umgang mit Konflikten, um diese in adäquater Weise mit den jungen Menschen bewältigen zu können. Da das Jahresthema „pädagogische Verantwortung“ in diesem Jahr die h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH begleitet, wurde dieser Schwerpunkt in den ersten Regionaltagungen gesetzt.

Zunächst wurde analysiert, wie es zu Konflikten kommen kann. Grundlage hierzu war das Konfliktdreieck von Johan Galtung, einem der Mitbegründer der Friedens- und Konfliktforschung. Die Erkenntnis daraus war für die Beteiligten fachlich zwar nicht neu, jedoch dennoch überraschend: die am Konflikt Beteiligten nehmen meist nur das Verhalten wahr – nicht jedoch die Ursache oder den Auslöser des Konfliktes. Diese Wahrnehmung hat auf das eigene Konfliktverhalten wesentliche Auswirkungen. Auch das Phasenmodells der Eskalation von Friedrich Glasl diente zur Analyse von Konflikten und Konfliktreaktionen. Somit konnte anhand der theoretischen Grundlagen ein facettenreicher Übertrag auf die Praxis stattfinden. Die Tagung wurde abgerundet durch konkrete praktische Handlungs- und Lösungsstrategien, die die Regionalleiterinnen Frau Müller und Frau Groß sowie die Fachberaterin Frau Helsper auf den Erziehungsstellen- und Familienwohngruppenalltag ausgerichtet hatten.

Im intensiven fachlichen Diskurs der PädagogInnen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen zu dieser Thematik zeigte sich, wie wichtig die Auseinandersetzung hierüber ist. Herr Scharmann, Geschäftsführer, zog ein sehr positives Resümee: „Die hohe Fachlichkeit der PädagogInnen verbunden mit ihrer Bereitschaft zur Reflexion und eigenen Weiterentwicklung ist eine wesentliche Grundlage und Voraussetzung eines fundierten, familienanalogen Betreuungsangebotes. Hier wurde wieder sichtbar, in welch hohem Maße dies bei den PädagogInnen vorhanden ist.“

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