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IHRE SPENDE

Gebührend gefeiert…

Gebührend gefeiert wurde in einer Erziehungsstelle der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH die Wiedereingliederung eines jungen Betreuten zurück in die Regelschule.

Ein Versprechen konnte in diesem Monat eingelöst werden: Vor einem Jahr wurde einem Schulverweigerer in einer Erziehungsstelle von der Regionalleitung eine Schwarzwälder-Kirschtorte in Aussicht gestellt, sofern eine Rückschulung in eine Regelschule gelingen würde. Nach einem Jahr, in dem der Junge über eine Fernschule in der Erziehungsstelle beschult worden ist, konnte eine Stabilisierung des Jungen erreicht werden und die Wiedereingliederung in eine Regelschule nun umgesetzt werden. Die Übergabe der Schwarzwälder-Kirschtorte, nach Großmutters Rezept, erfolgte an den jungen Menschen ehrenvoll im Rahmen eines Hilfeplangespräches. Mit geröteten Backen und voller Stolz nahm der 12-jährige die Torte entgegen. Er teilte sie mit allen am Hilfeprozess Beteiligten, die zum Hilfeplangespräch angereist waren.

Seine Eltern, die Jugendamtsmitarbeiterin, die neue Klassenlehrerin, der Leiter der Erziehungsstelle und seine Mitarbeiterin, sowie die beiden Trägervertreterinnen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH gratulierten ihm zum Etappensieg in einer vielversprechenden Jugendhilfemaßnahme. Herzliche Glückwünsche in die Eifel!

 


Zweite Regionaltagung 2019

„Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er dann sein Leben nennt.“

Das Zitat von Max Frisch aus dem Jahr 1964 unterstreicht den reflexiven Ansatz zur Biografiearbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Diesem Thema waren die Regionaltage in der zweiten Jahreshälfte 2019 für die Regionen Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen und Hessen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH gewidmet.

Die Ressourcen, die sich im Rahmen von Biografiearbeit bei vollstationärer Unterbringung eröffnen, die verschiedenen Methoden und Verfahrensweisen als strukturiertes

Handwerkszeug in der Biografiearbeit, aber auch die Bedeutung bei Trauma und Belastung, wurden für die teilnehmenden Kooperationspartner*innen aus den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen praxisnah verdeutlicht.

Die Regionalleitungen Frau Müller und Frau Groß zusammen mit den beiden Fachberaterinnen Frau Böttger und Frau Brüggenthies der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH durften sich über eine hohe Aufmerksamkeit der Teilnehmenden freuen, die die Veranstaltung mit vielen eigenen Beiträgen und Ideen zur möglichen Umsetzung in der Praxis bereicherten. Deutlich wurde: Biografiearbeit wird zum Teil schon in den AihG’s praktiziert und soll nun weiter in den Fokus rücken.

Wie bei allen Tagungen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH üblich, kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Pausen wurden für den Austausch und für die Möglichkeit der Vernetzung unter den einzelnen Angeboten in häuslicher Gemeinschaft genutzt.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden, zum Abschluss der Tagungen, zeigten auf, dass das Thema durchaus als Bereicherung für den Arbeitsalltag in den Betreuungsstellen wahrgenommen wurde.