h&p unternehmensgruppe
IHRE SPENDE

Virtuelle Regionaltagung der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen gGmbH

Auch während der derzeitigen Pandemie wurde in der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH die erste Regionaltagung des Jahres 2021 für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, sowie für Hessen durchgeführt. Aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen konnte die Regionaltagung nicht in den Büroräumen in Wiesbaden durchgeführt werden, sondern wurde in Form einer Videokonferenz online abgehalten. Das Format war passend zum Jahresthema 2021 der haug&partner unternehmensgruppe „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“.

Die Regionalleitung Hessen -Frau Sandra Groß – und die Regionalleitung Rheinland-Pfalz / Nordrhein-Westfalen -Frau Martina Müller- hatten diese Veranstaltung geplant und dazu eingeladen.

Zur Vorbereitung auf das Treffen haben die Kooperationspartner*innen der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH sich mit einem empfohlenen Webinar auseinandergesetzt und das Buch „Mach Deinen Medienführerschein“ zur Ansicht und weiteren Verwendung erhalten.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH -Herrn Jens Scharmann- entwickelte sich eine interessante Diskussion zu dem Thema „Mediennutzung“ im Alltag und in den Betreuungen der jungen Menschen in den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen. Es fand ein reger Austausch zu dem Umgang mit den unterschiedlichen Medien statt. Darüber hinaus wurden praktische Tipps und Anregungen untereinander ausgetauscht. Deutlich wurde, dass das Thema der Medien in dem Alltag der Angebote in häuslicher Gemeinschaft von großer Bedeutung ist und es seine Berücksichtigung in der täglichen Arbeit mit den jungen Menschen finden muss.

Die Entscheidung der haug&partner unternehmensgruppe zu dem Schwerpunktthema „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ wurde von allen Teilnehmer*innen an der Regionaltagung begrüßt und die Bedarfe in diesem Bereich werden gesehen. Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH wird weiter mit unterschiedlichen Inputs und Tagungen an dem Jahresthema arbeiten, um sowohl die Kooperationspartner*innen als auch die jungen Menschen in ihren Kompetenzen zu schulen und zu fördern.

Die erste virtuelle Regionaltagung wurde von Frau Müller, Frau Groß und Herrn Scharmann als durchaus gelungen empfunden. Dennoch wünschen sich alle Beteiligten das persönliche Wiedersehen, welches dann unter Umständen bei der zweiten Regionaltagung im Hebst möglich sein wird.


Gemeinsam für Nepal – finanzielle Unterstützung seitens der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH für die Govinda e.V.

Seit diesem Jahr unterstützen die albakademie GmbH, die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH und die conneXX GmbH das Projekt „Girls Hostel“ der Govinda e.V. in Kalikatar, Nepal mit der Übernahme der jährlichen Gesamtkosen von 14.000 Euro.

1998 wurde die Govinda e. V. von fünf Krankenpfleger*innen aus Aalen gegründet. Ziel der Gründer*innen war es, ein Waisenhaus in Nepal aufzubauen, welches 15 Kinder beherbergen kann. Bis heute haben sich aus diesem Anfangsziel insgesamt neun Projekte entwickelt: Mittlerweile gibt es neben 700 Mitglieder und Paten, viele junge aktive Mitglieder in den Aktionskreisen in Deutschland und der Schweiz. Bisher unterstützt Govinda e.V. etwa 8000 Menschen in unterschiedlichen Projekten und beschäftigen 80 nepalesische Angestellte. Die Projekte sollen die Menschen befähigen, selbstständige, mündige und kritische Bürger*innen der nepalesischen Gesellschaft zu sein, sich in ihr integriert zu wissen und sie aktiv mitzugestalten. Dafür hat Govinda e.V. bereits mehrere Schulen gebaut, ein Ausbildungszentrum installiert und ein innovatives Reintegrationsprogramm gestartet.

Darüber hinaus wurde 2014 die Shangri-La Development Association (SDA) als nepalesischer Partnerverein von Govinda e.V. gegründet. Diese führt ehemalige Kinder des Waisenhauses nach ihrer Ausbildung bzw. ihrem Studium an Tätigkeiten als Entwicklungsmitarbeiter im eigenen Land heran.

Das Projekt „Girls Hotel“ ist ein Bildungshaus, in welchem derzeit 15 Mädchen leben. Durch das Leben in dem Haus wird den Mädchen ein täglicher Schulbesuch in der im Dorf vorhandenen Schule ermöglicht. Von ihren eigentlichen Heimatdort liegt die Schule bis zu drei Stunden Laufdistanz entfernt, sodass den Mädchen dort kein Schulbesuch möglich wäre. In dem Bildungshaus werden den Mädchen auch weitere Ausbildungs- und Schulungsmöglichkeiten z.B. im landwirtschaftlichen Bereich geboten.

Die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH, die conneXX GmbH und die albakademie GmbH freuen sich, Govinda e.V. in diesem tollen Projekt unterstützen zu können!


Pädagog*innen zur Gründung einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe gesucht

Zur Erweiterung unserer Betreuungsstellen in Rheinland-Pfalz / Hessen / NRW suchen wir:

Sozialpädgog*innen/Erzieher*innen/Jugend- und Heimerzieher*innen

(oder vergleichbare Fachausbildungen),

die eine Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe in ihrem eigenen Haushalt eröffnen möchten und somit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben möchten, in einem Angebot in häuslicher Gemeinschaft aufzuwachsen.

Angebote in häuslicher Gemeinschaft:

Ist die vollstationäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe im eigenen Haushalt mindestens einer pädagogisch ausgebildeten Fachkraft auf den Grundlagen des SGB VIII §§ 27 ff.

Angebote in häuslicher Gemeinschaft sind:

  • Erziehungsstellen hier leben 1-2 Kinder/Jugendliche mit im Haushalt.
  • Familienwohngruppen hier leben 3-4 Kinder/Jugendliche mit im Haushalt.

Der Betreuungsschlüssel ist jeweils 1:2. Dies bedeutet, dass eine pädagogisch ausgebildete Fachkraft maximal zwei junge Menschen betreuen kann.

Kinder oder Jugendliche im eigenen Haushalt betreuen:

  • Ein pädagogisches Angebot, das Leben und Arbeit miteinander verbindet.
  • Als VerantwortlicheR einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe betreuen Sie Kinder und Jugendliche im eigenen Haushalt und im privaten Umfeld:
  • Sie können ihren Beruf zu Hause ausüben und somit Beruf und Alltag miteinander verknüpfen.
  • Sie bringen die Bereitschaft mit, dem jungen Menschen eine tragfähige und intensive Beziehung anzubieten und ihn auf seinem Lebensweg ein Stück zu begleiten.
  • Sie stellen sich der Herausforderung, Kinder und Jugendliche mit besonderen Erziehungsbedarfen zu betreuen und begleiten die jungen Menschen zuverlässig durch vielfältige Phasen ihrer Entwicklung.

Die Rahmenbedingungen

  • Sie sind Erzieher*in, Sozialpädagog*in oder haben eine vergleichbare sozial-pädagogische Qualifikation.
  • Sie gestalten Ihren pädagogischen Lebensalltag eigenverantwortlich im Rahmen der konzeptionellen Vorgaben.
  • Sie arbeiten freiberuflich und schließen einen Kooperationsvertrag mit h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH.
  • Sie arbeiten in enger Kooperation und unter Anerkennung der Trägervorgaben mit dem Träger Hand-in-Hand.
  • Ihre gesamte Familie muss den Auftrag mittragen.
  • Sie haben Toleranz, Flexibilität, Humor, Durchhaltevermögen, Konfliktfähigkeit und Erziehungskompetenzen.

Was Ihnen h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH als Träger bietet:

  • Ein dieser anspruchsvollen Tätigkeit angemessenes Honorar
  • Regelmäßige Beratung und sofortige Unterstützung in Krisen durch den Fachdienst
  • Anfragemanagement
  • Einbindung in ein Netz von anderen Betreuungsstellen
  • Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, zum Austausch und zur externen Supervision
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung, Qualitätsmanagement,
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben, Dokumentation Versicherungsleistungen

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie uns auch gerne per Mail übersenden können.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH

  1. Hd. Geschäftsführer Herrn Jens Scharmann

Hagenauer Straße 17-19

65203 Wiesbaden

Email: j.scharmann@hup-jugendhilfe-rphe.de

Bei Fragen können Sie sich unter der Rufnummer: 0611-72 47 65 50 an uns wenden.

 


Digitale Herausforderung: „Fake-News“ in den Betreuungsangeboten

Der Alltag in den Betreuungsangeboten der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH wurde in dem Jahr 2020 auf den Kopf gestellt.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen und den damit verbundenen Lockdown, waren Schulbesuche nicht oder nur noch eingeschränkt für unsere Betreuten möglich, viele Freizeitangebote, das Vereinsleben und ähnliches waren für unsere jungen Menschen nicht mehr durchführbar. Soziale Kontakte und Gesprächstermine waren nicht mehr in dem üblichen Rahmen möglich und es mussten dafür andere Wege gefunden werden. Damit veränderte sich das Medienverhalten in den Betreuungsstellen zunehmend. Unsere jungen Menschen nutzten verstärkt das Internet, Messenger-Dienste und weitere andere technische Möglichkeiten, um in Kontakt mit ihren Freuden; Verwandten, Eltern usw. zu bleiben.

Die Entwicklung in dem Jahr 2020 hat der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH aufgezeigt, immer auch den Blick auf die digitale Entwicklung zu legen und diese in dem Bereich der Medienerziehung mit unseren Betreuten zu berücksichtigen.

Als ein nicht unbedeutender Aspekt sind an dieser Stelle die sogenannten „Fake-News“ zu nennen. Über den Zugang zu sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien werden die jungen Menschen zusehends mit Nachrichten konfrontiert, die nicht der Wahrheit entsprechen. „Fake-News“ ähneln sehr den klassischen Nachrichtenbeiträgen und wirken hierüber seriös und zutreffend. Es handelt sich dabei aber auch um Verschwörungstheorien und extreme politische Ansichten.

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH stellt sich der Verantwortung und wird die jungen Menschen über diese fälschlichen Informationen aufklären und dabei unterstützen, eine Haltung diesen gegenüber einzunehmen.

Als Jugendhilfeträger müssen und wollen wir uns immer wieder den digitalen Herausforderungen stellen. Es gilt dabei aber nicht nur die Gefahren, die der Blick ins Internet mit sich bringen könnte, aufzugreifen. Es gilt auch die Chancen, welche die Digitalisierung eben auch mit sich bringt, in den Betreuungsangeboten zu nutzen und sinnvoll einzusetzen. Dies wurde auch durch das Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ bestätigt und wird in dem Jahr 2021 in der Zusammenarbeit zwischen allen Pädagogen*innen der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH immer wieder als Thema aufgegriffen werden.


Rückblick in das vergangene Jahr der Unternehmensgruppe: Jahresbericht 2020

Auch in der haug&partner unternehmengruppe war das Jahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die (pädagogische) Arbeit ihrer Einzelunternehmen. Im Zusammenhang mit den damit verbundenen Herausforderungen hätte das Jahresthema der Unternehmensgruppe „Werte“ im Vorfeld nicht treffender ausgewählt werden können.

Im vorliegenden Jahresbericht 2020 möchte die haug&partner unternehmensgruppe und ihre Einzelunternehmen Sie gerne über die Aktivitäten, Veränderungen und Entwicklungen des vergangenen Jahres informieren und einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit geben.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die schöne und zuverlässige Zusammenarbeit in dem vergangenen, herausfordernden Jahr und blicken zuversichtlich auf das Jahr 2021.

Den Jahresbericht finden Sie auf der Homepage der haug&partner unternehmensgruppe oder hier direkt zum downloaden: Jahresbericht_2020.pdf (76 Downloads)


Pädagogisches Handeln in den Betreuungsstellen: Die Suche nach dem „Guten Grund“

In dem pädagogischen Alltag begegnen den Pädagogen*innen aus den unterschiedlichen Betreuungsangboten der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH bei vielen Kindern und Jugendlichen eine chronische Übererregung, ein ständiges „auf-der-Hut-sein“ sowie ein andauerndes Misstrauen. Die jungen Menschen zeigen sich „überwach“ und schnell bereit, auf die kleinsten vermeintlichen Gefahrenanzeichen in ihrem Alltag mit Verteidigungsreaktionen, Flucht bzw. Kampf zu reagieren. Grund hierfür sind in vielen Fällen traumatische Erlebnisse, die in ihrem jungen Leben Raum einnahmen.

Für die pädagogischen Fachkräfte in den Betreuungsangeboten der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH bedeutet dies, immer wieder neue Wege mit und für die jungen Menschen zu gehen und hierdurch einen „sicheren Ort“ für die betroffenen jungen Menschen zu eröffnen. Vor allem müssen sich die Pädagogen*innen aber mit den Betreuten gemeinsam auf die Suche nach dem „Guten Grund“ begeben.

Mit dem „Guten Grund“ ist gemeint, dass man davon ausgehen darf, dass jedes noch so herausfordernde Verhalten unserer traumatisierten Schutzbefohlenen, einst dazu diente, eine von ihnen als lebensbedrohlich wahrgenommene Situation auszuhalten. Emotionale oder physische Vernachlässigung, körperliche oder seelische Misshandlung und Missbrauch wurden zum Ursprung der Verhaltensweisen, die zur Überlebensstrategie wurden. Damit verdienen sie Anerkennung als Expert*innen für ihre Situation und die pädagogischen Fachkräfte dürfen hierbei zunächst zum Lernenden werden.

Es gilt dann im nächsten Schritt, den jungen Menschen im pädagogischen Alltag zu vermitteln, dass dieses Verhalten einst richtig, wichtig und auch notwendig war – heute aber nicht mehr hilfreich, sondern eher hinderlich ist.

Eigentlich gehört dieses auffällige Verhalten sogar wertgeschätzt, was zunächst absurd klingen mag ohne das Wissen um traumapädagogische Zusammenhänge. Besonders dann, wenn die Verhaltensweisen mit Aggressionen in Form von Beleidigungen oder körperlichen „Ausrastern“, Lügen und Diebstahl in Verbindung gebracht werden müssen.

Hier benötigte es eine hohe pädagogische Professionalität in den Betreuungsangeboten, um nicht in die Falle der Gegenübertragung zu geraten. Die Übertragung traumatischer Erfahrungen als pädagogische Fachkraft abzubekommen, lässt sich nicht vermeiden und das ist auch gut so. Denn damit eröffnet sich uns der Einblick in die Verletzungen, der uns anvertrauten Betreuten. Mit diesem Einblick ergibt sich auch die Möglichkeit zu unterstützen.

Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH kann die Fakten in den Biografien der betreuten jungen Menschen zwar nicht ändern, aber die Pädagogen*innen der Betreuungsangebote können einen guten Umgang damit in dem pädagogischen Alltag implementieren. Die Fachkräfte können anerkennen, was der junge Mensch geleistet hat und sein Verhalten als gesund anerkennen, bezogen auf Ereignisse die ungesund waren. Den Kindern und Jugendlichen wird vermittelt „Es ist gut so wie Du bist!“ und zwar solange, bis sie es selbst auch fühlen, denn es nur zu sagen genügt nicht.

Wir können versuchen ihr Handeln zu verstehen, ohne mit dem Verhalten einverstanden zu sein. Denn das ist definitiv nicht gleichbedeutend!

Postkarten-Set „Kinderrechte“

1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet.

Auch der haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen die Bedeutung der Kinderrechte zu betonen. Deshalb hat sie zum Jahr der Werte ein Postkarten-Set erstellt, das Grüße mit einer wichtigen Botschaft versendet.

Auf fünf Postkartenmotiven finden sich zentrale Kinderrechte wieder:

Das Recht auf Gleichbehandlung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 und 4)

Das Recht auf Fürsorge

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 5, 7, 9 und 18)

Das Recht auf Bildung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28)

Das Recht auf Spiel und Freizeit

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 und 13)

Die Postkarten werden an alle jungen Menschen, die in den Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut werden, verteilt.

Viel Freude beim Versenden der Karten!


Regionaltreffen Kreis Bergstraße

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH begleitet über die Fachberatungen die Angebote in häuslicher Gemeinschaft und unterstützt die Pädagogen*innen vor Ort in allen Belangen der Betreuungsarbeit. Neben der fachlichen Begleitung der einzelnen Betreuungsstellen wird auch eine regionale Vernetzung der einzelnen Erziehungsstellen / Familienwohngruppen umgesetzt. In einem Abstand von zwei bis drei Monaten finden in den Regionen, in welchen mehrere Betreuungsstellen beheimatet sind, regionale Treffen statt. Man trifft sich in einer der Betreuungsstellen oder in einem angemieteten Raum und tauscht sich zu aktuellen Themen aus unterschiedlichen Bereichen aus. Die Regionalleitung und eventuelle Fachberatung ist bei diesem Treffen anwesend und leitet das Treffen.

In diesem Monat fand das Regionaltreffen „Bergstraße“ statt. Die Betreuungsstellen Gorxheimertal, Birkenau, Viernheim und Brombach haben sich auf dem Außengelände -idyllisch am Teich- der Erziehungsstelle Brombach, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, getroffen. Frau Dold, die neue Fachberaterin in Hessen und Vertretungskraft von Frau Groß, wurde allen Kooperationspartner*innen vorgestellt. In der kleinen Runde wurde sich über aktuelle Themen des Alltags ausgetauscht, beraten und unterschiedliche Sichtweisen diskutiert. Das Treffen wurde positiv aufgenommen und es sind bereits weitere Treffen geplant.


Bericht über die Kanu-Tour in den Sommerferien

In der Zeit vom 13.-16.07.2020 waren die Mitarbeiter*innen einer unserer Wohngruppen mit den Betreuten auf einer Kanutour auf der Lahn. Hier ein kleiner Bericht über diese Tour:

Am ersten Tag der Kanu-Tour hatten die jungen Menschen zusammen mit ihren Betreuer*innen das längste Stück Wegstrecke der Kanu-Tour vor sich: 17 Flusskilometer von der Kanubasis in Gießen bis zum ersten Zeltplatz „Eiserne Hand“ in Wetzlar. Bei 30°C im Schatten, hatten sich alle Beteiligten doch einiges vorgenommen. Schnell hatte die Gruppe den Dreh raus, wie die Boote gesteuert werden und man kam langsam, aber stetig voran. Ein Highlight waren die Bootsrutschen und Wehre, die von den Bootsfahrern in Gießen und Wetzlar passiert wurden und auch die erste Schleuse wurde an diesem Tag durchfahren. Ein großes Hindernis tat sich in Naunheim auf: die Schleuse war gesperrt! Mit gesammelter Körperkraft mussten die Boote aus dem Wasser gehoben, um die Schleuse herum getragen und auf der anderen Seite wieder ins Wasser gelassen werden. Ein wirklich anstrengendes Unterfangen, vor allem, wenn man schon so viele Stunden auf dem Wasser unterwegs gewesen ist.

An den individuellen Entwicklungszielen der Betreuten konnte spielerisch „nebenher“ gearbeitet werden: So spürten die Betreuten Kinder und Jugendlichen, dass Kanufahren ein Teamsport ist, der nur funktioniert, wenn jede*r seine*n Anteil dazu beiträgt. Auch die Frustrationstoleranz wurde geschult, wenn das Steuern oder Vorankommen mal nicht so gut lief, wie erhofft. Auch dass das Kanufahren kein Wettrennen mit Gewinnern und Verlierern ist, wurde nach und nach gelernt. Umso länger die Fahrt an diesem Tag dauerte und umso anstrengender es für die jungen Menschen auch körperlich wurde, desto größer wurde der Gruppenzusammenhalt. Die Kinder und Jugendlichen genossen die Bewegung und die traumhafte Landschaft der Lahn und waren alle sehr stolz, als um 21 Uhr endlich der Zeltplatz erreicht wurde.

Am zweiten Tag lag nur eine kürzere Strecke vor der Reisegruppe: 10km von Wetzlar bis Solms-Oberbiel zu dem wunderschönen Zeltplatz „Schohleck“, wo man in einem echten Indianertipi die nächsten Nächte verbringen sollte. Nachdem einige noch mit dem Muskelkater vom ersten Tag zu kämpfen hatten, war die kürzere Strecke eine Wohltat. Am Nachmittag kam die Gruppe am Zeltplatz an und die Betreuten hatten Spaß am Lagerleben, dem Plantschen in der Lahn und Lagerfeuer mit Grillen am Abend zwischen den Tipis. Auch Freundschaften zu anderen zeltenden Jugendlichen waren schnell geknüpft.

Am Mittwoch war dann ein Tag Ruderpause. An diesem Tag standen Ausflüge in die Umgebung des Campingplatzes, der Besuch eines Zoos und das Planschen in einem Freibad auf dem Programm. Abends gab es wieder Lagerfeuer und sobald es dunkel wurde, unternahmen die Betreuer*innen mit den jungen Menschen eine Nachtwanderung in den dunklen Wald. Obwohl dieser ganz schön gruselig war, haben es alle wieder zurück in ihre Schlafsäcke geschafft.

Donnerstags war ursprünglich eine Strecke von über 20km geplant. Aber die Erfahrung von Montag hatte gezeigt, dass das zu viel sein würde und die Motivation mancher Kinder neigte sich dem Ende zu. Als dann noch der Regen kam und stärkerer Regen gemeldet wurde, beschloss die Gruppe die Tour am nächsten Ausstiegspunkt vorzeitig zu beenden.

Im Fazit waren alle Kinder glücklich, die Tour bewältigt zu haben und an ihre körperlichen Grenzen gebracht worden zu sein. Sie haben die intensive Zeit mit ihren Betreuer*innen genossen: Vor allem auch die gemeinsamen Nächte im Tipi. Die Kinder haben schon nach der nächsten Kanutour gefragt.


Die Wohngruppe macht einen Ausflug der etwas anderen Art

In Hessen haben die Sommerferien begonnen. Eigentlich war, wie im letzten Jahr, von der Wohngruppe eine Reise in die Niederlande an die Nordsee geplant. Aber, durch die vor einigen Wochen noch bestehenden Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie, musste diese Reise abgesagt werden. Sowohl die betreuten jungen Menschen als auch die Betreuer*innen der Wohngruppe hoffen, dass die Reise im nächsten Jahr nachgeholt werden kann. Die Feriengestaltung und die Gestaltung von Unternehmungen in der Wohngruppe mit den betreuten jungen Menschen sind durch die Auflagen, die mit der Gefahr für eine Corona-Infektion verbunden sind, doch ein wenig eingeschränkt. Trotzdem wird von dem Team der Pädagogen*innen der Wohngruppe das gute Wetter für Ausflüge und Unternehmungen auch in der unmittelbaren Nähe der Wohngruppe genutzt.

An einem sehr schönen sonnigen Tag stand ein Fotoshooting mit den Pferden der Reittherapeutin auf dem Programm. Die Pferde sind in einem Stall auf dem Wohngruppengelände untergebracht und bilden einen Teil des tiergestützen Angebotes der Wohngruppe. Vier Stunden dauerte der Ausflug. Auf einer Blumenwiese, unweit zu der Wohngruppe, entstanden am Ende knapp 3000 Bilder von den beteiligten Jugendlichen der Wohngruppe, den Pferden und der Landschaft. Auch das ein oder andere Bild der Betreuer*innen, die den Ausflug begleitet haben, war am Schluss zu sehen. Hauptsächlich waren die Mädchen der Wohngruppe involviert, da die männlichen Betreuten wenig Lust auf ein Fotoshooting hatten. Die Mädchen haben sich schon lange auf das Shooting gefreut und sind morgens extra früh aufgestanden, haben die schönsten Kleider aus ihren Schränken ausgesucht, sich die Haare gemacht und sich gegenseitig geschminkt. Am Ende des Tages sind viele schöne Bilder entstanden, die jetzt im Wohnzimmer der Wohngruppe aufgehängt werden und somit die Gruppe verschönern.

Am Ende des Shooting-Tages waren alle glücklich und zufrieden.


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht. 

Im Juni 2020

 


Das Corona-Virus in den Betreuungsangeboten

Das Coronavirus führt in allen Bereichen der Gesellschaft zu besonderen Situationen, die jeden Einzelnen von uns, in unseren unterschiedlichen Rollen und Funktionen, betreffen und fordern. Auch in dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stellt „diese Zeit“ die Pädagogen*innen vor Herausforderungen und der Alltag in den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen ist ein anderer geworden. Die jungen Menschen in unseren Betreuungsstellen trifft die aktuelle Situation besonders: Kontaktsperren zu ihren Familien, Vermeidung von sozialen Kontakten und somit keine Treffen mit Freunden, kein Besuch der Schule. Die Gestaltung des Alltags innerhalb der „eigenen vier Wände“ lassen diese besondere Situation für unsere Betreuten nicht leichter werden. Die Pädagogen*innen aus den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen sind besonders gefordert. Sie helfen den uns anvertrauten jungen Menschen mit ihrer Professionalität und einem großem Einsatz, verbunden mit einer enormem Flexibilität und kreativen Lösungen. Durch dieses Engagement der Pädagogen*innen wird den jungen Menschen geholfen, diese Zeit zu meistern und auch diese Zeit für ihre weitere Entwicklung zu nutzen.

Hier Praxisbeispiele aus den Betreuungsstellen:

Wir machen Schule – Homeschooling in der Familienwohngruppe:

Wir basteln/backen und sind kreativ:

Wir gehen viel mit unseren Betreuten raus in die Natur. Manchmal auch auf Entdeckertour:

In zwei unserer Familienwohngruppen gab es tierischen Nachwuchs. Die Kinder waren zum Teil dabei, als die Küken schlüpften und das Pony auf die Welt gekommen ist. Erlebnisse, welches den jungen Menschen sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden und zu einer großartigen Ablenkung in dem derzeitigen Alltag beigetragen haben.   

 

In den nächsten Tagen und Wochen werden erste Lockerungen der Auflagen zu der Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus erfolgen. Den Pädagogen*innen aus den unterschiedlichen Betreuungssettings ist es bisher sehr gut gelungen, die Situation zusammen mit den jungen Menschen zu meistern. Der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH – Herr Jens Scharmann – blickt mit Zuversicht in die kommenden Wochen und ist fest davon überzeugt, dass auch die nächsten Wochen so positiv von den Pädago-gen*innen gestaltet werden. Die Kinder und Jugendlichen erhalten weiterhin über ihre Betreuungsstelle die für sie notwendige Geborgenheit und Sicherheit und werden hierdurch „diese Situation“ meistern.


Kontakt zum zentralen Anfragemanagement der haug&partner unternehmensgruppe

Telefon: 07361/52 82 84 0 

oder die kostenfreie Rufnummer 0800 66 46 85 0

E-Mail: anfrage@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Oder direkt über das Anfrageformular

 

Über das zentrale Anfragemanagement nimmt die haug&partner unternehmensgruppe die Belegungsanfragen von Jugendämtern und anderen anfragenden Institutionen/Personen entgegen. Zeitnah werden anschließend die Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Unterbringung innerhalb der Unternehmensgruppe geprüft. Hierfür werden alle Kapazitäten innerhalb der Schwesterunternehmen berücksichtigt, um daraufhin gemeinsam mit der anfragenden Person zu klären, welches Angebot am besten geeignet scheint.

Informationen zu den jungen Menschen gewinnt das Anfragemanagement im telefonischen Austausch mit der anfragenden Person sowie durch die Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Durch die enge Vernetzung mit den Verantwortlichen aller zu berücksichtigenden Stellen werden mehrere Faktoren wie die Persönlichkeit der Pädagog*innen, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit notweniger Schulformen, die Gruppenzusammensetzung etc. miteinbezogen, um dann bedarfsgerechte Angebote machen zu können.

Den Kontakt zum zentralen Anfragemanagement finden Sie auch auf der Seite des zentralen Anfragemanagements der haug&partner unternehmensgruppe.


Impressionen zu der „Corona-Krise“ aus der Familienwohngruppe Winnweiler

In den Kontakten zwischen den Regionalleitungen und Fachberatungen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH zu den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen kommt in der jetzigen besonderen Zeit immer wieder die Frage auf: „Wie werden die jungen Menschen in den Betreuungsstellen beschäftigt und wie wird der Alltag derzeit gestaltet?“

Die Familienwohngruppe Winnweiler hat diese Frage mit Bildern aus dem aktuellen Alltag beantwortet. Neben der Erarbeitung der Aufgaben, die durch die jeweiligen Schulen vorgegeben sind und der Durchführung der verschiedenen Dienste, die die jungen Menschen in der Familienwohngruppe zu erfüllen haben, wird dann die Freizeit genutzt.

    Fi. kocht eine Matschsuppe
    Fi beim Reiten
    La., Fi. und Al. beim Fernsehschauen (Schneewittchen)
     Orio, der Kater, ist adoptiert worden: Tag der offiziellen Papierübergabe und Aufnahme.
    WE ARE FAMILY…….Kuscheln!
  La. und Al. haben Stricklieseln gelernt

Viel nach Draußen gehen, im Garten arbeiten, Sport treiben, wandern gehen.

Der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH – Herr Jens Scharmann – freut sich, zusammen mit dem Team der Regionalleitungen und Fachberatungen, über den Ideenreichtum, der in den einzelnen Betreuungsstellen entwickelt wird, um diese besondere Situation für unsere anvertrauten jungen Menschen erträglich zu gestalten.


Ein neues Pony für die Familienwohngruppe Viernheim

In den Angeboten der häuslichen Gemeinschaft der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH leben verschiedene große und kleine Tiere in dem häuslichen Umfeld mit und werden teilweise in die Betreuung der jungen Menschen mit einbezogen. Ein Teil der Betreuungsstellenleiter*innen hat eine Ausbildung in der tiergestützen Pädagogik und wendet dieses Wissen zusammen mit den dementsprechend ausgebildeten Tieren in ihrem Alltag mit den Kindern und Jugendlichen, die hierfür bereit und offen sind, an.

Auch die Familienwohngruppe Viernheim bietet den Kindern und Jugendlichen tiergestützte Angebote an, die ein fester Bestandteil im Alltag der Familienwohngruppe Viernheim sind. Neben Hund, Katze, Kaninchen, Hühnern und Enten gibt es in einem nahe gelegenen Pferdestall Shetlandponys und einen großen Kaltblutwallach. Der Schwerpunkt der Angebote liegt bei der pferdegestützten Interaktion. Das Pferd als sensibles und empfängliches Tier spiegelt menschliche Verhaltensweisen ungefiltert und auf eine ehrliche Art wider. Dies ermöglicht eine Selbstreflektion des eigenen Handels. Hinzu kommt die Fähigkeit auf die Korrektur des menschlichen Fehlverhaltens unmittelbar zu reagieren und somit eine positive Verstärkung der eigenen Veränderungsmotivation zu bewirken, was in der zwischenmenschlichen Interaktion so oft nicht möglich ist. Der Familienwohngruppenleiter hat eine reitpädagogische Ausbildung. Er arbeitet mit Elementen des Natural Horsemenship und des Marte Meo, welches artgerecht einen adäquaten Umgang mit Pferden strukturiert und nachvollziehbar vermittelt und zudem das eigene Wirken fördert. Da in der aktuellen Belegung das Interesse am klassischen Reiten unter den jungen Menschen zunehmend steigt und die zu Betreuenden schnell den kleinen Shetlandponys „entwachsen“, kam die Überlegung auf ein weiteres Pony aufzunehmen, welches das vierbeinige Team unterstützt. Zu berücksichtigen war neben der Eignung (angenehmes Temperament, Kinderfreundlichkeit) auch die Größe und Ausbildung.

In einer kleinen Reitschule bei Hamburg wurde man schließlich fündig: Fìna ist eine Islandpferdstute, welche bereits einige Monate in der Arbeit mit Kindern Erfahrungen sammeln konnte und zudem eine gute Reitausbildung erfahren hatte. Sie ist sowohl von Kindern, aber auch von Erwachsenen zu reiten. Aktuell befindet sie sich noch in der Eingewöhnungsphase. Fìna genießt bereits lange und ausgiebig Striegel-Einheiten und gewinnt durch ihr sehr menschenbezogenes Wesen schnell die Herzen der Kinder.


Feuer und Flamme für die Kinderfeuerwehr

Zunehmend beklagt die Feuerwehr den mangelnden Nachwuchs in ihren Reihen. Eine Erziehungsstellenleiterin der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH hat sich deshalb entschlossen, im Bereich der Nachwuchsarbeit ihre örtliche freiwillige Feuerwehr zu unterstützen und gründete eine Bambini-Feuerwehrgruppe in ihrem Dorf. Im Januar ging es los und die ersten Gruppenstunden der Bambini-Feuerwehr wurden gehalten. Neben Kindern aus dem Ort nahmen auch die beiden Betreuten der Erziehungsstelle an den Gruppenstunden teil.

In den Gruppenstunden erfahren die Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren auf spielerische Art alles rund um die Themen Feuerwehr, Erste Hilfe und Brandschutzerziehung. Passend zum Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Werte“ erleben nun schon unsere Kleinsten die Kraft von Kameradschaft und den Zusammenhalt einer Gruppe.

Die h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich über solch ein Engagement bei ihren Fachkräften, die neben ihrem Alltag, mit den ihnen anvertrauten jungen Menschen, auch noch gesellschaftliche und demografische Themen im Blick haben und durch ihre Ideen gleichzeitig Möglichkeiten der Integration für die Betreuten schaffen.


„Die drei vom Stall“

Am 15.12.2019 konnte ein Teil der jungen Betreuten aus einer Familienwohngruppe der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ihr erlerntes Theaterstück zum Besten geben. Nach dreimonatigem Proben traten die jungen Menschen in dem Weihnachtsmusical „Die drei vom Stall“ auf. In diesem Musical wird die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Tiere erzählt. So konnte die Geburt von Jesus aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet werden.

Die Kinder und Jugendlichen verwandelten sich in singende und tanzende Schäfchen oder halfen beim Aufbau der Kulissen.

Der engagierte Einsatz der Familienwohngruppenleiterin und ihrer Mitarbeiterin, die die Betreuten regelmäßig bei den Proben begleiteten und unterstützten, wurde durch diesen großartigen Auftritt der Kinderschar belohnt.

An dieser Stelle wünscht die h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ein gesegnetes Weihnachtsfest.


Gebührend gefeiert…

Gebührend gefeiert wurde in einer Erziehungsstelle der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH die Wiedereingliederung eines jungen Betreuten zurück in die Regelschule.

Ein Versprechen konnte in diesem Monat eingelöst werden: Vor einem Jahr wurde einem Schulverweigerer in einer Erziehungsstelle von der Regionalleitung eine Schwarzwälder-Kirschtorte in Aussicht gestellt, sofern eine Rückschulung in eine Regelschule gelingen würde. Nach einem Jahr, in dem der Junge über eine Fernschule in der Erziehungsstelle beschult worden ist, konnte eine Stabilisierung des Jungen erreicht werden und die Wiedereingliederung in eine Regelschule nun umgesetzt werden. Die Übergabe der Schwarzwälder-Kirschtorte, nach Großmutters Rezept, erfolgte an den jungen Menschen ehrenvoll im Rahmen eines Hilfeplangespräches. Mit geröteten Backen und voller Stolz nahm der 12-jährige die Torte entgegen. Er teilte sie mit allen am Hilfeprozess Beteiligten, die zum Hilfeplangespräch angereist waren.

Seine Eltern, die Jugendamtsmitarbeiterin, die neue Klassenlehrerin, der Leiter der Erziehungsstelle und seine Mitarbeiterin, sowie die beiden Trägervertreterinnen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH gratulierten ihm zum Etappensieg in einer vielversprechenden Jugendhilfemaßnahme. Herzliche Glückwünsche in die Eifel!

 


Zweite Regionaltagung 2019

„Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er dann sein Leben nennt.“

Das Zitat von Max Frisch aus dem Jahr 1964 unterstreicht den reflexiven Ansatz zur Biografiearbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Diesem Thema waren die Regionaltage in der zweiten Jahreshälfte 2019 für die Regionen Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen und Hessen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH gewidmet.

Die Ressourcen, die sich im Rahmen von Biografiearbeit bei vollstationärer Unterbringung eröffnen, die verschiedenen Methoden und Verfahrensweisen als strukturiertes

Handwerkszeug in der Biografiearbeit, aber auch die Bedeutung bei Trauma und Belastung, wurden für die teilnehmenden Kooperationspartner*innen aus den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen praxisnah verdeutlicht.

Die Regionalleitungen Frau Müller und Frau Groß zusammen mit den beiden Fachberaterinnen Frau Böttger und Frau Brüggenthies der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH durften sich über eine hohe Aufmerksamkeit der Teilnehmenden freuen, die die Veranstaltung mit vielen eigenen Beiträgen und Ideen zur möglichen Umsetzung in der Praxis bereicherten. Deutlich wurde: Biografiearbeit wird zum Teil schon in den AihG’s praktiziert und soll nun weiter in den Fokus rücken.

Wie bei allen Tagungen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH üblich, kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Pausen wurden für den Austausch und für die Möglichkeit der Vernetzung unter den einzelnen Angeboten in häuslicher Gemeinschaft genutzt.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden, zum Abschluss der Tagungen, zeigten auf, dass das Thema durchaus als Bereicherung für den Arbeitsalltag in den Betreuungsstellen wahrgenommen wurde.

 


Klausurtagung 2019

Am 26.09.2019 trafen sich der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH – Herr Jens Scharmann- und die Regionalleiterinnen aus der Region Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der Wohngruppenangebote in einem Tagungshaus in Wiesbaden zu ihrer diesjährigen Klausurtagung. Während der Klausurtagung wurde in einer ruhigen, ungestörten Atmosphäre, der Aspekt der Erwartungen der oberen Aufsichtsbehörden bzw. der Landesjugendämter an Pädagog*innen aus Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen sowie auch an die Pädagog*innen der Leitungsebene behandelt. Über diese Thematik fand eine rege Diskussion zu allen Tätigkeitsfeldern der Angebote in häuslicher Gemeinschaft und der Wohngruppenarbeit statt. Auch wurde der Blick auf das Tätigkeitsfeld der Ebene der Regionalleitungen unter diesem Thema geworfen. Durch den gegenseitigen Austausch wurden – unter anderem – neue Ideen angeregt und Methoden in der Zusammenarbeit mit den Betreuungsstellen diskutiert. Mit Hilfe von vielen alltäglichen Beispielen und Beiträgen aus der Arbeit der Fachberatungen der Regionalleitungen ist eine abwechslungsreiche Klausurtagung geführt worden.

 

Herr Scharmann zog am Ende der Klausurtagung ein positives Resümee. Die Klausurtagung 2019 war, aus seiner Sicht, eine arbeitsreiche, aber dennoch auch kurzweilige Veranstaltung mit einem offenen Austausch und angeregten Diskussionen zu unterschiedlichen Themen zwischen den Teilnehmenden.