h&p unternehmensgruppe
IHRE SPENDE

„Fake-News“ in den Betreuungsangeboten

Der Alltag in den Betreuungsangeboten der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH wurde in dem Jahr 2020 auf den Kopf gestellt.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen und den damit verbundenen Lockdown, waren Schulbesuche nicht oder nur noch eingeschränkt für unsere Betreuten möglich, viele Freizeitangebote, das Vereinsleben und ähnliches waren für unsere jungen Menschen nicht mehr durchführbar. Soziale Kontakte und Gesprächstermine waren nicht mehr in dem üblichen Rahmen möglich und es mussten dafür andere Wege gefunden werden. Damit veränderte sich das Medienverhalten in den Betreuungsstellen zunehmend. Unsere jungen Menschen nutzten verstärkt das Internet, Messenger-Dienste und weitere andere technische Möglichkeiten, um in Kontakt mit ihren Freuden; Verwandten, Eltern usw. zu bleiben.

Die Entwicklung in dem Jahr 2020 hat der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH aufgezeigt, immer auch den Blick auf die digitale Entwicklung zu legen und diese in dem Bereich der Medienerziehung mit unseren Betreuten zu berücksichtigen.

Als ein nicht unbedeutender Aspekt sind an dieser Stelle die sogenannten „Fake-News“ zu nennen. Über den Zugang zu sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien werden die jungen Menschen zusehends mit Nachrichten konfrontiert, die nicht der Wahrheit entsprechen. „Fake-News“ ähneln sehr den klassischen Nachrichtenbeiträgen und wirken hierüber seriös und zutreffend. Es handelt sich dabei aber auch um Verschwörungstheorien und extreme politische Ansichten.

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH stellt sich der Verantwortung und wird die jungen Menschen über diese fälschlichen Informationen aufklären und dabei unterstützen, eine Haltung diesen gegenüber einzunehmen.

Als Jugendhilfeträger müssen und wollen wir uns immer wieder den digitalen Herausforderungen stellen. Es gilt dabei aber nicht nur die Gefahren, die der Blick ins Internet mit sich bringen könnte, aufzugreifen. Es gilt auch die Chancen, welche die Digitalisierung eben auch mit sich bringt, in den Betreuungsangeboten zu nutzen und sinnvoll einzusetzen. Dies wurde auch durch das Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ bestätigt und wird in dem Jahr 2021 in der Zusammenarbeit zwischen allen Pädagogen*innen der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH immer wieder als Thema aufgegriffen werden.


Jahresbericht 2020

Auch in der haug&partner unternehmengruppe war das Jahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die (pädagogische) Arbeit ihrer Einzelunternehmen. Im Zusammenhang mit den damit verbundenen Herausforderungen hätte das Jahresthema der Unternehmensgruppe „Werte“ im Vorfeld nicht treffender ausgewählt werden können.

Im vorliegenden Jahresbericht 2020 möchte die haug&partner unternehmensgruppe und ihre Einzelunternehmen Sie gerne über die Aktivitäten, Veränderungen und Entwicklungen des vergangenen Jahres informieren und einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit geben.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die schöne und zuverlässige Zusammenarbeit in dem vergangenen, herausfordernden Jahr und blicken zuversichtlich auf das Jahr 2021.

Den Jahresbericht finden Sie auf der Homepage der haug&partner unternehmensgruppe oder hier direkt zum downloaden: Jahresbericht_2020.pdf (31 Downloads)


Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Jahr 2021!

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH wünscht allen Personen, die an dem Hilfeprozess unserer betreuten jungen Menschen in diesem Jahr beteiligt waren, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2021.

Das Jahr 2020 war aufgrund der Pandemie geprägt von neuen Herausforderungen und Veränderungen, die auch auf den Alltag, in den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH seine Auswirkungen hatten. Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH hat sich den Veränderungen gestellt und Lösungswege erarbeitet.

Besonders wichtig war dabei aber, dass alle Beteiligten, die für eine Betreuung eines jungen Menschen erforderlich sind, in diesem Jahr besonders gut zusammen und miteinander gearbeitet haben. Das gemeinsame Ziel, dass sich die Betreuungsverläufe der von h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH betreuten jungen Menschen positiv gestalten, konnte erreicht werden.

Hierfür möchte sich die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH bei jedem Einzelnen auf diesem Weg bedanken.
Aufgrund dieser Erfahrungen in diesem Jahr, schaut die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH mit Zuversicht in das Jahr 2021.

Der „Gute Grund“

In dem pädagogischen Alltag begegnen den Pädagogen*innen aus den unterschiedlichen Betreuungsangboten der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH bei vielen Kindern und Jugendlichen eine chronische Übererregung, ein ständiges „auf-der-Hut-sein“ sowie ein andauerndes Misstrauen. Die jungen Menschen zeigen sich „überwach“ und schnell bereit, auf die kleinsten vermeintlichen Gefahrenanzeichen in ihrem Alltag mit Verteidigungsreaktionen, Flucht bzw. Kampf zu reagieren. Grund hierfür sind in vielen Fällen traumatische Erlebnisse, die in ihrem jungen Leben Raum einnahmen.

Für die pädagogischen Fachkräfte in den Betreuungsangeboten der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH bedeutet dies, immer wieder neue Wege mit und für die jungen Menschen zu gehen und hierdurch einen „sicheren Ort“ für die betroffenen jungen Menschen zu eröffnen. Vor allem müssen sich die Pädagogen*innen aber mit den Betreuten gemeinsam auf die Suche nach dem „Guten Grund“ begeben.

Mit dem „Guten Grund“ ist gemeint, dass man davon ausgehen darf, dass jedes noch so herausfordernde Verhalten unserer traumatisierten Schutzbefohlenen, einst dazu diente, eine von ihnen als lebensbedrohlich wahrgenommene Situation auszuhalten. Emotionale oder physische Vernachlässigung, körperliche oder seelische Misshandlung und Missbrauch wurden zum Ursprung der Verhaltensweisen, die zur Überlebensstrategie wurden. Damit verdienen sie Anerkennung als Expert*innen für ihre Situation und die pädagogischen Fachkräfte dürfen hierbei zunächst zum Lernenden werden.

Es gilt dann im nächsten Schritt, den jungen Menschen im pädagogischen Alltag zu vermitteln, dass dieses Verhalten einst richtig, wichtig und auch notwendig war – heute aber nicht mehr hilfreich, sondern eher hinderlich ist.

Eigentlich gehört dieses auffällige Verhalten sogar wertgeschätzt, was zunächst absurd klingen mag ohne das Wissen um traumapädagogische Zusammenhänge. Besonders dann, wenn die Verhaltensweisen mit Aggressionen in Form von Beleidigungen oder körperlichen „Ausrastern“, Lügen und Diebstahl in Verbindung gebracht werden müssen.

Hier benötigte es eine hohe pädagogische Professionalität in den Betreuungsangeboten, um nicht in die Falle der Gegenübertragung zu geraten. Die Übertragung traumatischer Erfahrungen als pädagogische Fachkraft abzubekommen, lässt sich nicht vermeiden und das ist auch gut so. Denn damit eröffnet sich uns der Einblick in die Verletzungen, der uns anvertrauten Betreuten. Mit diesem Einblick ergibt sich auch die Möglichkeit zu unterstützen.

Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH kann die Fakten in den Biografien der betreuten jungen Menschen zwar nicht ändern, aber die Pädagogen*innen der Betreuungsangebote können einen guten Umgang damit in dem pädagogischen Alltag implementieren. Die Fachkräfte können anerkennen, was der junge Mensch geleistet hat und sein Verhalten als gesund anerkennen, bezogen auf Ereignisse die ungesund waren. Den Kindern und Jugendlichen wird vermittelt „Es ist gut so wie Du bist!“ und zwar solange, bis sie es selbst auch fühlen, denn es nur zu sagen genügt nicht.

Wir können versuchen ihr Handeln zu verstehen, ohne mit dem Verhalten einverstanden zu sein. Denn das ist definitiv nicht gleichbedeutend!

Postkarten-Set „Kinderrechte“

1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet.

Auch der haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen die Bedeutung der Kinderrechte zu betonen. Deshalb hat sie zum Jahr der Werte ein Postkarten-Set erstellt, das Grüße mit einer wichtigen Botschaft versendet.

Auf fünf Postkartenmotiven finden sich zentrale Kinderrechte wieder:

Das Recht auf Gleichbehandlung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 und 4)

Das Recht auf Fürsorge

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 5, 7, 9 und 18)

Das Recht auf Bildung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28)

Das Recht auf Spiel und Freizeit

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 und 13)

Die Postkarten werden an alle jungen Menschen, die in den Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut werden, verteilt.

Viel Freude beim Versenden der Karten!


Regionaltreffen Kreis Bergstraße

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH begleitet über die Fachberatungen die Angebote in häuslicher Gemeinschaft und unterstützt die Pädagogen*innen vor Ort in allen Belangen der Betreuungsarbeit. Neben der fachlichen Begleitung der einzelnen Betreuungsstellen wird auch eine regionale Vernetzung der einzelnen Erziehungsstellen / Familienwohngruppen umgesetzt. In einem Abstand von zwei bis drei Monaten finden in den Regionen, in welchen mehrere Betreuungsstellen beheimatet sind, regionale Treffen statt. Man trifft sich in einer der Betreuungsstellen oder in einem angemieteten Raum und tauscht sich zu aktuellen Themen aus unterschiedlichen Bereichen aus. Die Regionalleitung und eventuelle Fachberatung ist bei diesem Treffen anwesend und leitet das Treffen.

In diesem Monat fand das Regionaltreffen „Bergstraße“ statt. Die Betreuungsstellen Gorxheimertal, Birkenau, Viernheim und Brombach haben sich auf dem Außengelände -idyllisch am Teich- der Erziehungsstelle Brombach, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, getroffen. Frau Dold, die neue Fachberaterin in Hessen und Vertretungskraft von Frau Groß, wurde allen Kooperationspartner*innen vorgestellt. In der kleinen Runde wurde sich über aktuelle Themen des Alltags ausgetauscht, beraten und unterschiedliche Sichtweisen diskutiert. Das Treffen wurde positiv aufgenommen und es sind bereits weitere Treffen geplant.


Bericht über die Kanu-Tour in den Sommerferien

In der Zeit vom 13.-16.07.2020 waren die Mitarbeiter*innen einer unserer Wohngruppen mit den Betreuten auf einer Kanutour auf der Lahn. Hier ein kleiner Bericht über diese Tour:

Am ersten Tag der Kanu-Tour hatten die jungen Menschen zusammen mit ihren Betreuer*innen das längste Stück Wegstrecke der Kanu-Tour vor sich: 17 Flusskilometer von der Kanubasis in Gießen bis zum ersten Zeltplatz „Eiserne Hand“ in Wetzlar. Bei 30°C im Schatten, hatten sich alle Beteiligten doch einiges vorgenommen. Schnell hatte die Gruppe den Dreh raus, wie die Boote gesteuert werden und man kam langsam, aber stetig voran. Ein Highlight waren die Bootsrutschen und Wehre, die von den Bootsfahrern in Gießen und Wetzlar passiert wurden und auch die erste Schleuse wurde an diesem Tag durchfahren. Ein großes Hindernis tat sich in Naunheim auf: die Schleuse war gesperrt! Mit gesammelter Körperkraft mussten die Boote aus dem Wasser gehoben, um die Schleuse herum getragen und auf der anderen Seite wieder ins Wasser gelassen werden. Ein wirklich anstrengendes Unterfangen, vor allem, wenn man schon so viele Stunden auf dem Wasser unterwegs gewesen ist.

An den individuellen Entwicklungszielen der Betreuten konnte spielerisch „nebenher“ gearbeitet werden: So spürten die Betreuten Kinder und Jugendlichen, dass Kanufahren ein Teamsport ist, der nur funktioniert, wenn jede*r seine*n Anteil dazu beiträgt. Auch die Frustrationstoleranz wurde geschult, wenn das Steuern oder Vorankommen mal nicht so gut lief, wie erhofft. Auch dass das Kanufahren kein Wettrennen mit Gewinnern und Verlierern ist, wurde nach und nach gelernt. Umso länger die Fahrt an diesem Tag dauerte und umso anstrengender es für die jungen Menschen auch körperlich wurde, desto größer wurde der Gruppenzusammenhalt. Die Kinder und Jugendlichen genossen die Bewegung und die traumhafte Landschaft der Lahn und waren alle sehr stolz, als um 21 Uhr endlich der Zeltplatz erreicht wurde.

Am zweiten Tag lag nur eine kürzere Strecke vor der Reisegruppe: 10km von Wetzlar bis Solms-Oberbiel zu dem wunderschönen Zeltplatz „Schohleck“, wo man in einem echten Indianertipi die nächsten Nächte verbringen sollte. Nachdem einige noch mit dem Muskelkater vom ersten Tag zu kämpfen hatten, war die kürzere Strecke eine Wohltat. Am Nachmittag kam die Gruppe am Zeltplatz an und die Betreuten hatten Spaß am Lagerleben, dem Plantschen in der Lahn und Lagerfeuer mit Grillen am Abend zwischen den Tipis. Auch Freundschaften zu anderen zeltenden Jugendlichen waren schnell geknüpft.

Am Mittwoch war dann ein Tag Ruderpause. An diesem Tag standen Ausflüge in die Umgebung des Campingplatzes, der Besuch eines Zoos und das Planschen in einem Freibad auf dem Programm. Abends gab es wieder Lagerfeuer und sobald es dunkel wurde, unternahmen die Betreuer*innen mit den jungen Menschen eine Nachtwanderung in den dunklen Wald. Obwohl dieser ganz schön gruselig war, haben es alle wieder zurück in ihre Schlafsäcke geschafft.

Donnerstags war ursprünglich eine Strecke von über 20km geplant. Aber die Erfahrung von Montag hatte gezeigt, dass das zu viel sein würde und die Motivation mancher Kinder neigte sich dem Ende zu. Als dann noch der Regen kam und stärkerer Regen gemeldet wurde, beschloss die Gruppe die Tour am nächsten Ausstiegspunkt vorzeitig zu beenden.

Im Fazit waren alle Kinder glücklich, die Tour bewältigt zu haben und an ihre körperlichen Grenzen gebracht worden zu sein. Sie haben die intensive Zeit mit ihren Betreuer*innen genossen: Vor allem auch die gemeinsamen Nächte im Tipi. Die Kinder haben schon nach der nächsten Kanutour gefragt.


Die Wohngruppe macht einen Ausflug der etwas anderen Art

In Hessen haben die Sommerferien begonnen. Eigentlich war, wie im letzten Jahr, von der Wohngruppe eine Reise in die Niederlande an die Nordsee geplant. Aber, durch die vor einigen Wochen noch bestehenden Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie, musste diese Reise abgesagt werden. Sowohl die betreuten jungen Menschen als auch die Betreuer*innen der Wohngruppe hoffen, dass die Reise im nächsten Jahr nachgeholt werden kann. Die Feriengestaltung und die Gestaltung von Unternehmungen in der Wohngruppe mit den betreuten jungen Menschen sind durch die Auflagen, die mit der Gefahr für eine Corona-Infektion verbunden sind, doch ein wenig eingeschränkt. Trotzdem wird von dem Team der Pädagogen*innen der Wohngruppe das gute Wetter für Ausflüge und Unternehmungen auch in der unmittelbaren Nähe der Wohngruppe genutzt.

An einem sehr schönen sonnigen Tag stand ein Fotoshooting mit den Pferden der Reittherapeutin auf dem Programm. Die Pferde sind in einem Stall auf dem Wohngruppengelände untergebracht und bilden einen Teil des tiergestützen Angebotes der Wohngruppe. Vier Stunden dauerte der Ausflug. Auf einer Blumenwiese, unweit zu der Wohngruppe, entstanden am Ende knapp 3000 Bilder von den beteiligten Jugendlichen der Wohngruppe, den Pferden und der Landschaft. Auch das ein oder andere Bild der Betreuer*innen, die den Ausflug begleitet haben, war am Schluss zu sehen. Hauptsächlich waren die Mädchen der Wohngruppe involviert, da die männlichen Betreuten wenig Lust auf ein Fotoshooting hatten. Die Mädchen haben sich schon lange auf das Shooting gefreut und sind morgens extra früh aufgestanden, haben die schönsten Kleider aus ihren Schränken ausgesucht, sich die Haare gemacht und sich gegenseitig geschminkt. Am Ende des Tages sind viele schöne Bilder entstanden, die jetzt im Wohnzimmer der Wohngruppe aufgehängt werden und somit die Gruppe verschönern.

Am Ende des Shooting-Tages waren alle glücklich und zufrieden.


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht. 

Im Juni 2020

 


Das Corona-Virus in den Betreuungsangeboten

Das Coronavirus führt in allen Bereichen der Gesellschaft zu besonderen Situationen, die jeden Einzelnen von uns, in unseren unterschiedlichen Rollen und Funktionen, betreffen und fordern. Auch in dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stellt „diese Zeit“ die Pädagogen*innen vor Herausforderungen und der Alltag in den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen ist ein anderer geworden. Die jungen Menschen in unseren Betreuungsstellen trifft die aktuelle Situation besonders: Kontaktsperren zu ihren Familien, Vermeidung von sozialen Kontakten und somit keine Treffen mit Freunden, kein Besuch der Schule. Die Gestaltung des Alltags innerhalb der „eigenen vier Wände“ lassen diese besondere Situation für unsere Betreuten nicht leichter werden. Die Pädagogen*innen aus den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen sind besonders gefordert. Sie helfen den uns anvertrauten jungen Menschen mit ihrer Professionalität und einem großem Einsatz, verbunden mit einer enormem Flexibilität und kreativen Lösungen. Durch dieses Engagement der Pädagogen*innen wird den jungen Menschen geholfen, diese Zeit zu meistern und auch diese Zeit für ihre weitere Entwicklung zu nutzen.

Hier Praxisbeispiele aus den Betreuungsstellen:

Wir machen Schule – Homeschooling in der Familienwohngruppe:

Wir basteln/backen und sind kreativ:

Wir gehen viel mit unseren Betreuten raus in die Natur. Manchmal auch auf Entdeckertour:

In zwei unserer Familienwohngruppen gab es tierischen Nachwuchs. Die Kinder waren zum Teil dabei, als die Küken schlüpften und das Pony auf die Welt gekommen ist. Erlebnisse, welches den jungen Menschen sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden und zu einer großartigen Ablenkung in dem derzeitigen Alltag beigetragen haben.   

 

In den nächsten Tagen und Wochen werden erste Lockerungen der Auflagen zu der Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus erfolgen. Den Pädagogen*innen aus den unterschiedlichen Betreuungssettings ist es bisher sehr gut gelungen, die Situation zusammen mit den jungen Menschen zu meistern. Der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH – Herr Jens Scharmann – blickt mit Zuversicht in die kommenden Wochen und ist fest davon überzeugt, dass auch die nächsten Wochen so positiv von den Pädago-gen*innen gestaltet werden. Die Kinder und Jugendlichen erhalten weiterhin über ihre Betreuungsstelle die für sie notwendige Geborgenheit und Sicherheit und werden hierdurch „diese Situation“ meistern.


Kontakt zum zentralen Anfragemanagement der haug&partner unternehmensgruppe

Telefon: 07361/52 82 84 0 

oder die kostenfreie Rufnummer 0800 66 46 85 0

E-Mail: anfrage@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Oder direkt über das Anfrageformular

 

Über das zentrale Anfragemanagement nimmt die haug&partner unternehmensgruppe die Belegungsanfragen von Jugendämtern und anderen anfragenden Institutionen/Personen entgegen. Zeitnah werden anschließend die Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Unterbringung innerhalb der Unternehmensgruppe geprüft. Hierfür werden alle Kapazitäten innerhalb der Schwesterunternehmen berücksichtigt, um daraufhin gemeinsam mit der anfragenden Person zu klären, welches Angebot am besten geeignet scheint.

Informationen zu den jungen Menschen gewinnt das Anfragemanagement im telefonischen Austausch mit der anfragenden Person sowie durch die Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Durch die enge Vernetzung mit den Verantwortlichen aller zu berücksichtigenden Stellen werden mehrere Faktoren wie die Persönlichkeit der Pädagog*innen, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit notweniger Schulformen, die Gruppenzusammensetzung etc. miteinbezogen, um dann bedarfsgerechte Angebote machen zu können.

Den Kontakt zum zentralen Anfragemanagement finden Sie auch auf der Seite des zentralen Anfragemanagements der haug&partner unternehmensgruppe.


Impressionen zu der „Corona-Krise“ aus der Familienwohngruppe Winnweiler

In den Kontakten zwischen den Regionalleitungen und Fachberatungen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH zu den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen kommt in der jetzigen besonderen Zeit immer wieder die Frage auf: „Wie werden die jungen Menschen in den Betreuungsstellen beschäftigt und wie wird der Alltag derzeit gestaltet?“

Die Familienwohngruppe Winnweiler hat diese Frage mit Bildern aus dem aktuellen Alltag beantwortet. Neben der Erarbeitung der Aufgaben, die durch die jeweiligen Schulen vorgegeben sind und der Durchführung der verschiedenen Dienste, die die jungen Menschen in der Familienwohngruppe zu erfüllen haben, wird dann die Freizeit genutzt.

    Fi. kocht eine Matschsuppe
    Fi beim Reiten
    La., Fi. und Al. beim Fernsehschauen (Schneewittchen)
     Orio, der Kater, ist adoptiert worden: Tag der offiziellen Papierübergabe und Aufnahme.
    WE ARE FAMILY…….Kuscheln!
  La. und Al. haben Stricklieseln gelernt

Viel nach Draußen gehen, im Garten arbeiten, Sport treiben, wandern gehen.

Der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH – Herr Jens Scharmann – freut sich, zusammen mit dem Team der Regionalleitungen und Fachberatungen, über den Ideenreichtum, der in den einzelnen Betreuungsstellen entwickelt wird, um diese besondere Situation für unsere anvertrauten jungen Menschen erträglich zu gestalten.


Ein neues Pony für die Familienwohngruppe Viernheim

In den Angeboten der häuslichen Gemeinschaft der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH leben verschiedene große und kleine Tiere in dem häuslichen Umfeld mit und werden teilweise in die Betreuung der jungen Menschen mit einbezogen. Ein Teil der Betreuungsstellenleiter*innen hat eine Ausbildung in der tiergestützen Pädagogik und wendet dieses Wissen zusammen mit den dementsprechend ausgebildeten Tieren in ihrem Alltag mit den Kindern und Jugendlichen, die hierfür bereit und offen sind, an.

Auch die Familienwohngruppe Viernheim bietet den Kindern und Jugendlichen tiergestützte Angebote an, die ein fester Bestandteil im Alltag der Familienwohngruppe Viernheim sind. Neben Hund, Katze, Kaninchen, Hühnern und Enten gibt es in einem nahe gelegenen Pferdestall Shetlandponys und einen großen Kaltblutwallach. Der Schwerpunkt der Angebote liegt bei der pferdegestützten Interaktion. Das Pferd als sensibles und empfängliches Tier spiegelt menschliche Verhaltensweisen ungefiltert und auf eine ehrliche Art wider. Dies ermöglicht eine Selbstreflektion des eigenen Handels. Hinzu kommt die Fähigkeit auf die Korrektur des menschlichen Fehlverhaltens unmittelbar zu reagieren und somit eine positive Verstärkung der eigenen Veränderungsmotivation zu bewirken, was in der zwischenmenschlichen Interaktion so oft nicht möglich ist. Der Familienwohngruppenleiter hat eine reitpädagogische Ausbildung. Er arbeitet mit Elementen des Natural Horsemenship und des Marte Meo, welches artgerecht einen adäquaten Umgang mit Pferden strukturiert und nachvollziehbar vermittelt und zudem das eigene Wirken fördert. Da in der aktuellen Belegung das Interesse am klassischen Reiten unter den jungen Menschen zunehmend steigt und die zu Betreuenden schnell den kleinen Shetlandponys „entwachsen“, kam die Überlegung auf ein weiteres Pony aufzunehmen, welches das vierbeinige Team unterstützt. Zu berücksichtigen war neben der Eignung (angenehmes Temperament, Kinderfreundlichkeit) auch die Größe und Ausbildung.

In einer kleinen Reitschule bei Hamburg wurde man schließlich fündig: Fìna ist eine Islandpferdstute, welche bereits einige Monate in der Arbeit mit Kindern Erfahrungen sammeln konnte und zudem eine gute Reitausbildung erfahren hatte. Sie ist sowohl von Kindern, aber auch von Erwachsenen zu reiten. Aktuell befindet sie sich noch in der Eingewöhnungsphase. Fìna genießt bereits lange und ausgiebig Striegel-Einheiten und gewinnt durch ihr sehr menschenbezogenes Wesen schnell die Herzen der Kinder.


Feuer und Flamme für die Kinderfeuerwehr

Zunehmend beklagt die Feuerwehr den mangelnden Nachwuchs in ihren Reihen. Eine Erziehungsstellenleiterin der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH hat sich deshalb entschlossen, im Bereich der Nachwuchsarbeit ihre örtliche freiwillige Feuerwehr zu unterstützen und gründete eine Bambini-Feuerwehrgruppe in ihrem Dorf. Im Januar ging es los und die ersten Gruppenstunden der Bambini-Feuerwehr wurden gehalten. Neben Kindern aus dem Ort nahmen auch die beiden Betreuten der Erziehungsstelle an den Gruppenstunden teil.

In den Gruppenstunden erfahren die Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren auf spielerische Art alles rund um die Themen Feuerwehr, Erste Hilfe und Brandschutzerziehung. Passend zum Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Werte“ erleben nun schon unsere Kleinsten die Kraft von Kameradschaft und den Zusammenhalt einer Gruppe.

Die h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich über solch ein Engagement bei ihren Fachkräften, die neben ihrem Alltag, mit den ihnen anvertrauten jungen Menschen, auch noch gesellschaftliche und demografische Themen im Blick haben und durch ihre Ideen gleichzeitig Möglichkeiten der Integration für die Betreuten schaffen.


„Die drei vom Stall“

Am 15.12.2019 konnte ein Teil der jungen Betreuten aus einer Familienwohngruppe der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ihr erlerntes Theaterstück zum Besten geben. Nach dreimonatigem Proben traten die jungen Menschen in dem Weihnachtsmusical „Die drei vom Stall“ auf. In diesem Musical wird die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Tiere erzählt. So konnte die Geburt von Jesus aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet werden.

Die Kinder und Jugendlichen verwandelten sich in singende und tanzende Schäfchen oder halfen beim Aufbau der Kulissen.

Der engagierte Einsatz der Familienwohngruppenleiterin und ihrer Mitarbeiterin, die die Betreuten regelmäßig bei den Proben begleiteten und unterstützten, wurde durch diesen großartigen Auftritt der Kinderschar belohnt.

An dieser Stelle wünscht die h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ein gesegnetes Weihnachtsfest.


Gebührend gefeiert…

Gebührend gefeiert wurde in einer Erziehungsstelle der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH die Wiedereingliederung eines jungen Betreuten zurück in die Regelschule.

Ein Versprechen konnte in diesem Monat eingelöst werden: Vor einem Jahr wurde einem Schulverweigerer in einer Erziehungsstelle von der Regionalleitung eine Schwarzwälder-Kirschtorte in Aussicht gestellt, sofern eine Rückschulung in eine Regelschule gelingen würde. Nach einem Jahr, in dem der Junge über eine Fernschule in der Erziehungsstelle beschult worden ist, konnte eine Stabilisierung des Jungen erreicht werden und die Wiedereingliederung in eine Regelschule nun umgesetzt werden. Die Übergabe der Schwarzwälder-Kirschtorte, nach Großmutters Rezept, erfolgte an den jungen Menschen ehrenvoll im Rahmen eines Hilfeplangespräches. Mit geröteten Backen und voller Stolz nahm der 12-jährige die Torte entgegen. Er teilte sie mit allen am Hilfeprozess Beteiligten, die zum Hilfeplangespräch angereist waren.

Seine Eltern, die Jugendamtsmitarbeiterin, die neue Klassenlehrerin, der Leiter der Erziehungsstelle und seine Mitarbeiterin, sowie die beiden Trägervertreterinnen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH gratulierten ihm zum Etappensieg in einer vielversprechenden Jugendhilfemaßnahme. Herzliche Glückwünsche in die Eifel!

 


Zweite Regionaltagung 2019

„Jedermann erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er dann sein Leben nennt.“

Das Zitat von Max Frisch aus dem Jahr 1964 unterstreicht den reflexiven Ansatz zur Biografiearbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Diesem Thema waren die Regionaltage in der zweiten Jahreshälfte 2019 für die Regionen Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfalen und Hessen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH gewidmet.

Die Ressourcen, die sich im Rahmen von Biografiearbeit bei vollstationärer Unterbringung eröffnen, die verschiedenen Methoden und Verfahrensweisen als strukturiertes

Handwerkszeug in der Biografiearbeit, aber auch die Bedeutung bei Trauma und Belastung, wurden für die teilnehmenden Kooperationspartner*innen aus den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen praxisnah verdeutlicht.

Die Regionalleitungen Frau Müller und Frau Groß zusammen mit den beiden Fachberaterinnen Frau Böttger und Frau Brüggenthies der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH durften sich über eine hohe Aufmerksamkeit der Teilnehmenden freuen, die die Veranstaltung mit vielen eigenen Beiträgen und Ideen zur möglichen Umsetzung in der Praxis bereicherten. Deutlich wurde: Biografiearbeit wird zum Teil schon in den AihG’s praktiziert und soll nun weiter in den Fokus rücken.

Wie bei allen Tagungen der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH üblich, kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Pausen wurden für den Austausch und für die Möglichkeit der Vernetzung unter den einzelnen Angeboten in häuslicher Gemeinschaft genutzt.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden, zum Abschluss der Tagungen, zeigten auf, dass das Thema durchaus als Bereicherung für den Arbeitsalltag in den Betreuungsstellen wahrgenommen wurde.

 


Klausurtagung 2019

Am 26.09.2019 trafen sich der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH – Herr Jens Scharmann- und die Regionalleiterinnen aus der Region Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der Wohngruppenangebote in einem Tagungshaus in Wiesbaden zu ihrer diesjährigen Klausurtagung. Während der Klausurtagung wurde in einer ruhigen, ungestörten Atmosphäre, der Aspekt der Erwartungen der oberen Aufsichtsbehörden bzw. der Landesjugendämter an Pädagog*innen aus Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen sowie auch an die Pädagog*innen der Leitungsebene behandelt. Über diese Thematik fand eine rege Diskussion zu allen Tätigkeitsfeldern der Angebote in häuslicher Gemeinschaft und der Wohngruppenarbeit statt. Auch wurde der Blick auf das Tätigkeitsfeld der Ebene der Regionalleitungen unter diesem Thema geworfen. Durch den gegenseitigen Austausch wurden – unter anderem – neue Ideen angeregt und Methoden in der Zusammenarbeit mit den Betreuungsstellen diskutiert. Mit Hilfe von vielen alltäglichen Beispielen und Beiträgen aus der Arbeit der Fachberatungen der Regionalleitungen ist eine abwechslungsreiche Klausurtagung geführt worden.

 

Herr Scharmann zog am Ende der Klausurtagung ein positives Resümee. Die Klausurtagung 2019 war, aus seiner Sicht, eine arbeitsreiche, aber dennoch auch kurzweilige Veranstaltung mit einem offenen Austausch und angeregten Diskussionen zu unterschiedlichen Themen zwischen den Teilnehmenden.


Sommerferien sind zu Ende

Die Sommerferien sind zu Ende

12.08.2019 – dieser Tag bedeutet für die Schüler*innen aus Rheinland-Pfalz und Hessen, dass die Schule nach den Ferien wieder beginnt. Die Sommerferien sind vorbei und sechs Wochen waren in den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH gefüllt mit unterschiedlichen Erlebnissen. Neben Unternehmungen vor Ort wie z.B. Schwimmbad besuchen, Wanderungen und Fahrradtouren standen auch Ferienfreizeiten auf dem Programm der Betreuungsangebote der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH. Es wurden Sprachreisen, Fahrten ans Meer und in die Berge, Städtetouren im In- und Ausland und sogar eine Kreuzfahrt mit den jungen Menschen unternommen.

Die Sommerferien sind nun zu Ende und es heißt jetzt für den ein oder anderen jungen Menschen eine besondere Hürde zu nehmen:

„Schultütenalarm“ steht für einige junge Menschen in der Region an oder der Wechsel in eine weiterführende Schule für andere. Aber auch Schulrückkehrer*innen, die nach einer Auszeit von der Schule mit Hilfe einer internen Beschulung, den nächsten Schritt wagen und sich wieder für den Besuch einer Schule entschieden haben.

Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gratuliert den Erstklässler*innen zur Einschulung und wünscht ihnen, aber auch allen anderen „Schulkindern“ und Auszubildenden aus den Betreuungsstellen, einen guten Start in das neue Schuljahr, in einen neuen herausfordernden Lebensabschnitt.

 


EFA Tagung 2019

Am 16.05.2019 versammelten sich die Pädagog*innen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW im Wilhelm-Kempf-Tagungshaus in Wiesbaden zu der EFA Tagung 2019. Zu Beginn begrüßte der Geschäftsführer Herr Scharmann alle Teilnehmer*innen. Nach einer Vorstellungsrunde der neuen Kooperationspartner*innen leitete Herr Scharmann die Tagung mit einer Einführung zu dem Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe – „Alltagsorientierte Pädagogik“ – ein. Die Regionalleitungen Frau Groß und Frau Müller haben im Anschluss sich mit dem Schwerpunktthema dieses Tages – „Scham“ – auseinandergesetzt. Ziel der beiden Regionaleiterinnen hierbei war, diese Emotion den anwesenden Pädagog*innen in ihrem pädagogischen Alltag der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen bewusst zu machen, sich auf bestehende Werte zu besinnen und Scham als das zu begreifen, was Phillip Streit als „eine die Werte behütende Emotion bezeichnet“. Das Thema Scham stellt uns im Pädagogischen Alltag immer wieder vor viele Herausforderungen. Große und kleine Konflikte stehen im gemeinsamen Miteinander und mit dem Thema Scham in enger Verbindung. Frau Groß und Frau Müller referierten über praktische Werkzeuge, wie man Scham konstruktiv im Alltag nutzen und als kraftvollen Entwicklungsmotor begreifen kann. Die Pädagog*innen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen konnten die Tagung mit Beispielen aus der Praxis bereichern.

Die Pausen während dieses Tages wurden wieder für den Austausch der Kooperationspartner*innen untereinander genutzt und neue Kontakte wurden geknüpft.

Die Rückmeldungen aus dem Kreis der Kooperationspartner*innen am Ende der Tagung vielen positiv aus, so dass sowohl Herr Scharmann als auch Frau Groß und Frau Müller auf eine erfolgreiche Tagung zurückschauen.


1. Regionaltagungen 2019

Im März fanden in den Räumlichkeiten der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen gGmbH in Wiesbaden die beiden Regionaltagungen für die Bundesländer Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz statt.

Die Regionalleiterinnen Frau Groß und Frau Müller, zusammen mit der Fachberatung Frau Briesemeister, arbeiteten in der 1. Regionaltagung 2019 mit den Kooperationspartner*innen an dem Jahresthema: „Der Pädagogische Alltag“.

Zunächst erfolgte ein theoretischer Input zu den Leitgedanken von Haim Omer, der das Konzept der neuen Autorität entwickelt hat. Über die neue Autorität sollen Eltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen etc. im Umgang mit Kindern stärker, sicherer und zuversichtlicher gemacht werden. Es wurde mit den Kooperationspartner*innen die Möglichkeit des gewagten Perspektivenwechsels in der Kommunikation mit den jungen Menschen, sowie der Blick auf das innere Erleben unserer Schutzbefohlenen besprochen und diskutiert.

Im Anschluss wurde in Kleingruppen die positive Wirkungsweise von Ritualen in der alltäglichen Arbeit mit den jungen Menschen erarbeitet. In der Großgruppe mit allen Kooperationspartner*innen wurden danach sinnvolle Rituale zusammengestellt. Hierüber erhielten die Teilnehmer*innen Anregungen für Rituale für ihre tägliche Arbeit. Mit einem Impuls zur achtsamen Ernährung wurden die Fachtage schließlich abgerundet.

Neben dem fachlichen Input lebten die Veranstaltungen von der regen Eigenbeteiligung der Kooperationspartner*innen aus den Angeboten in häuslicher Gemeinschaft. Die lebhaften Runden trugen dazu bei, dass das Leitungsteam der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen gGmbH auf zwei erfolgreiche Regionaltagungen zurückblicken darf.

 


Stationäre Wohngruppen erweitern das Angebot der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH

Seit dem 01.01.2019 erweitern vier stationäre Wohngruppen das Angebot der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen gGmbH. Durch einen Betriebsübergang von der t&h werkstatt:jugend GmbH zu der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH sind die Wohngruppen in die Trägerschaft der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH übergegangen.

Zwei der Wohngruppen befinden sich in Dreisbach (Lahn-Dill-Kreis) und in Friebertshausen (Kreis Marburg-Biedenkopf). Beide Wohngruppen bieten jeweils 8 Plätze für junge Menschen und dem Aufnahmealter von 4 bis 15 Jahren an. Diese Wohngruppen arbeiten nach einem tiergestützen Konzept und es gibt zusätzlich das Angebot der Reittherapie.

Eine Wohngruppe befindet sich in Fürth (Kreis Bergstraße). Diese Wohngruppe bietet mit 8 Plätzen für männliche Kinder und Jugendliche im Aufnahmealter von 6 bis 16 Jahren eine Betreuung an. Die Betreuung der jungen Menschen in dieser Wohngruppe erfolgt über zwei eng beieinanderliegenden Wohnhäusern. Die Kinder und Jugendlichen werden ihrem Alter entsprechend untergebracht und somit ist eine individuelle, dem Alter entsprechende Förderung dort möglich.

Die vierte Wohngruppe liegt in Bruchsal (Landkreis Karlsruhe) und bietet für 5 junge Menschen männlichen Geschlechts im Aufnahmealter von 12 bis 18 Jahren eine stationäre Betreuung an. An diese Wohngruppe sind Wohnungen angegliedert, die für ein Betreutes Wohnen der jungen Menschen genutzt werden können. Hierüber besteht die Möglichkeit der Verselbständigung der jungen Menschen im Anschluss an die stationäre Betreuung.

Sollten Sie Fragen zu den oben genannten Angeboten haben, steht Ihnen der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH -Herr Jens Scharmann- unter der Telefonnummer 0611 – 72 47 65 50 jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

Datenschutzbeauftragter

Die IJOS Rechtsanwälte GmbH stellt den externen Datenschutzbeauftragten für die Unternehmen der haug&partner unternehmensgruppe. Sie erreichen den Datenschutzbeauftragten unter:  datenschutz@haug-partner-unternehmensgruppe.de oder unter der Telefonnummer: 0611 – 72476505. 


Neues Regionalbüro in Nordrhein-Westfalen eröffnet

Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH freut sich über die Eröffnung neuer Büroräume in Hennef (Josef-Dietzgen-Strasse 3 – Ortsteil Hennef-Stoßdorf). Seit dem 01.02.2019 steht nun der Regionalleitung und der Fachberatung für Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz das neue Regionalbüro Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

 

Verkehrsgünstig gelegen, befindet sich das Büro in dem Gewerbegebiet Hennef-West, direkt an der Autobahn A560. Das moderne Büro schafft ein angenehmes Arbeitsklima und bietet Raum für weiteres Wachstum. Neben der Möglichkeit seiner Bürotätigkeit nachzugehen, steht das Büro der Regionalleitung und der Fachberatung für Beratungen, Elterngespräche und Gespräche mit den Jugendämtern zur Verfügung.

 


2. Regionaltagung 2018

Mit Bezug auf das Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Die pädagogischen Verantwortung“ wurde für die 2. Regionaltagung in 2018 zu dem Thema „Kindeswohl/ Meldung nach §8a SGB VIII“ gewählt.

Am 01.11. (Hessen) und am 22.11. (Rheinland-Pfalz/ NRW) wurden die KooperationspartnerInnen der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH mit einem thematischen Input dazu ausgestattet. Die beiden Regionalleiterinnen Frau Groß und Frau Müller führten durch die Tagungen ihrer jeweiligen Region.

Die Sicherung des Kindeswohls, nicht nur in Verbindung mit dem §8a SGB VIII, erfordert einen angemessenen und professionellen Umgang der Betreuungskräfte mit unseren Schutzbefohlenen, v.a. auf dem Hintergrund der verschiedenen Grundbedürfnisse eines Menschen. In der „pädagogischen Verantwortung“ liegt gerade in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit zur angemessenen Transparenz, sowohl in der Fachberatung als auch in im Umgang mit entsprechenden MitarbeiterInnen in Kindergärten, Schulen und Behörden.

Nach einem theoretischen Input und der Darstellung eines praktischen Einordnungsschemas entwickelten sich rege Diskussionen in den Regionaltagungen. Die eigene Reflexionsbereitschaft war bei der Partnerübung zu möglichen Anhaltspunkten für eine Gefährdung des Kindeswohls gefordert. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat wesentliche Auswirkung auf das eigene pädagogische Handeln und auf den achtsamen Blick in den Betreuungsstellen.

Mitsamt der leckeren Verköstigung wurden die beiden Tage zu zwei gelungenen regionalen Veranstaltungen.

 

 

 

 

 

 


Jahrestreffen 2018

Einmal im Laufe eines Jahres findet in der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH ein Jahrestreffen aller KooperationspartnerInnen statt. Es soll bei diesem Treffen nicht an fachlichen Themen gearbeitet werden, sondern es findet eine gemeinsame Unternehmung statt, die dem Spaß und dem privaten Austausch innerhalb der Gesellschaft dienen soll.

Das diesjährige Jahrestreffen aller KooperationspartnerInnen zusammen mit ihren Betreuten fand am 13.10. statt. Bei einem herrlichen Sommertag im Oktober trafen wir uns in einer Gasstätte, direkt am Rhein gelegen, in Wiesbaden. Auf der Sonnenterrasse der Gasstätte haben wir ein Mittagessen genießen können und dabei den Schiffen auf dem Rhein oder den Betreuten, die den Spielplatz der Gaststätte vor und nach dem Essen nutzten, zusehen können. Nach dem Essen wurde es sportlich und sowohl die Erwachsenen als auch die jungen Menschen konnten zeigen, dass sie eine ruhige Kugel schieben können. Es ging nach dem Essen in ein Bowling-Center und es wurde ausgiebig Bowling gespielt. Dabei entwickelte sich ständig eine neue Zusammensetzung der SpielerInnen auf den einzelnen Bahnen, so dass am Ende fast alle TeilnehmerInnen, und auch Groß gegen Klein, mal gegeneinander gespielt haben. Die sportliche Betätigung wirkte sich auf das Hungergefühl aus, welches dann durch Kaffee, Kakao und Kuchen im Büro der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen gGmbH, gestillt werden konnte. Durch Kuchenspenden aus den einzelnen Betreuungsstellen konnten wir ein reichliches Kuchenbuffet aufbauen, an dem sich alle Anwesenden ausgiebig bedient haben. Am Ende war noch so viel Kuchen übrig, dass dieser unter den Betreuungsstellen verteilt worden ist und somit das Jahrestreffen noch seine Auswirkungen auf den Sonntagskaffee hatte.

Schon während dem Treffen wurden neuen Ideen für das Jahrestreffen 2019 besprochen und somit ist, nach dem Jahrestreffen, vor dem nächsten Jahrestreffen.

Der Geschäftsführer -Herr Scharmann- und die Regionalleitungen -Frau Groß und Frau Müller- ziehen nach dem Jahrestreffen eine positive Bilanz. Der Spaß stand im Vordergrund und diesen haben alle TeilnehmerInnen bei diesem Treffen gehabt.


Wir suchen PädagogInnen oder Pädagogenpaare in Thüringen und dem Saarland

Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH ist ein Träger der freien Jugendhilfe und bietet über den Angebotsschwerpunkt der Erziehungsstellen oder Familienwohngruppen für Kinder und Jugendliche ein individuelles Betreuungsangebot im Rahmen der Jugendhilfe.

Eine Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe ist eine Betreuungsform der stationären Jugendhilfe. Ein/e PädagogeIn nimmt Kinder oder auch Jugendliche in ihrer/seiner Familie auf und betreut die jungen Menschen in ihrem/seinem häuslichen Umfeld. Für die PädagogInnen bedeutet dieses Betreuungsangebot, dass sie Leben und Arbeiten miteinander verbinden können. Es können in den Erziehungsstellen oder Familienwohngruppen 1-4 junge Menschen im Alter von 0-18 Jahren aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um Kinder/Jugendliche, deren Betreuung aufgrund besonderer Problematiken, eine fachliche Betreuung und intensive Zuwendung außerhalb der eigenen Familie des jungen Menschen benötigen. Die Erziehungsstelle / Familienwohngruppe sind häufig die Alternative zu einer Unterbringung der jungen Menschen in stationären Wohngruppen. Das Ziel der Betreuung der jungen Menschen ist entweder die Rückkehr in die eigene Familie des Kindes/Jugendlichen oder auch der Verbleib in der Erziehungsstelle / Familienwohngruppe bis zu einer Verselbständigung.

Um den stetigen wachsenden Anfragen der Jugendämter für dieses Betreuungsangbot Rechnung tragen zu können, sucht die h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH in den Bundesländern Thüringen und Saarland nach PädagogInnen oder Pädagogenpaare, die sich vorstellen können, in ihrem Haus / Wohnung eine Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe zu gründen.

In den Betreuungen werden Sie von h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH in dem gesamten Betreuungsverlauf (von Klärung der Anfrage bis zur Beendigung der Maßnahme) durch eine Fachberatung begleitet und unterstützt. h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH ist für Sie 24 Stunden -365 Tage im Jahr- erreichbar. Der Träger stellt eine Supervision sicher und pflegt eine Netzwerkarbeit über die verschiedenen Betreuungsstellen.

Sie führen diese Tätigkeit auf freiberuflicher Basis aus und erhalten von uns ein, dieser Tätigkeit entsprechendes, Honorar.

Für Fragen oder Bewerbungen steht Ihnen der Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH gerne zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht den Kontakt zu ihm aufzunehmen.

Herr Scharmann steht Ihnen unter der Mailadresse j.scharmann@hup-jugendhilfe-rphe.de oder telefonisch unter 0611- 72 47 65 50 hierfür zur Verfügung.


Wir bieten Wohnraum zum Aufbau einer Erziehungsstelle

Die h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bietet interessierten PädagogInnen mit ihrer Familie ein zentral gelegenes Einfamilienhaus in Edenkoben zur Gründung einer Erziehungsstelle an.

Das Unternehmen mit Sitz in Wiesebaden ist ein etablierter Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich der häuslichen Gemeinschaften und blickt auf eine aktuelle Entwicklung, die von einer hohen Nachfrage nach diesen Betreuungsangeboten im häuslichen Umfeld geprägt ist.

Die Betreuung von jungen Menschen in häuslicher Gemeinschaft bietet für junge Menschen ein alltagsorientiertes, rahmenschaffendes und vor allem verlässliches Angebot, in dem diese ein sicheres und haltgebendes Zuhause finden können. Die jungen Menschen, für die ein solches Betreuungsangebot gesucht wird, sind zwischen 0 – 18 Jahre alt.

Für PädagogInnen bedeutet dieses Betreuungsangebot, dass sie Leben und Arbeiten miteinander verbinden können: sie nehmen 1 – 2 junge Menschen in ihrem Haushalt unter Trägerschaft der h&p Rheinland-Pfalz Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH auf.

Aktuell bieten wir die Möglichkeit, eine vorhandene Immobilie anzumieten und dort eine solche häusliche Gemeinschaft zu gründen. Die Immobilie steht in Edenkoben und ist bestens für eine solche Wohngemeinschaft geeignet. Wie wurde in den letzten Jahren umfangreich renoviert und hat viel Platz und Räume für Gestaltung und gemütliches Wohnen.

Der Träger bietet hier eine fachlich fundierte Fachberatung, Begleitung und Supervision, die Anbindung an ein stabiles kollegiales Netzwerk und einen Arbeitsplatz, den sie individuell gestalten können.

Sie finden vor allem ein interessantes Arbeitsfeld, dass es ermöglicht, die berufliche Tätigkeit ins eigene Alltagsleben zu integrieren. Es warten daher spannende, interessante und anspruchsvolle Herausforderungen, die nicht nur beruflich, sondern auch persönlich sinngebend sind.

 

Wir freuen uns auf einen persönlichen Austausch mit Ihnen und stehen natürlich für alle Fragen und zu einem Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich an Herrn Jens Scharmann:

j.scharmann@hup-jugendhilfe-rphe.de oder Tel: 0611 – 72 47 65 50


Bei h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen wird Hand angelegt

In Rheinland-Pfalz und Hessen sind gerade Sommerferien. Die schulfreie Zeit wird genutzt für Tagesausflüge, Unternehmungen und Aktivitäten in den Betreuungsstellen. Die Aktivitäten können auch aus dem Bereich der Kreativität sein. Mit der Förderung der Kreativität stellen sich die pädagogischen Fachkräfte in den Erziehungsstellen einer wichtigen Aufgabe. Die jungen Menschen brauchen die Unterstützung der PädagogInnen, indem diese ein Klima erzeugen, in dem Kreativität überhaupt möglich ist. Das heißt, Zeit investieren und auch mal selbst mit Hand anlegen. Zuhören, den jungen Menschen wertschätzen und ermutigen in seinem Tun, neugierig auch die eine oder andere Frage stellen, ohne zu bewerten, anzuleiten oder Lösungen vorzugeben. Dabei geht es nicht darum, die uns anvertrauten jungen Menschen als Künstler auszubilden, sondern der Phantasie freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis des kreativen Einsatzes ist immer Teil ihrer Persönlichkeit und eröffnet ihnen neben der Sprache eine weitere Möglichkeit Erfahrungen, Gefühle und Gedanken auszudrücken. Wir wertschätzen diese Werke und stärken somit ihre Selbstwirksamkeit, ihr Vertrauen darauf, Dinge (er)schaffen zu können. Eine grundlegende Voraussetzung, um die Herausforderungen des alltäglichen Lebens im Leben des jungen Menschen anzunehmen und das eigene Leben aktiv mitzugestalten.

 

Unter dem Motto: „Sägen, hämmern & lackieren, danach das Regal schön dekorieren!“ fand in einer unserer Erziehungsstellen in der Nähe zu Landau (Rheinland-Pfalz) eine Aktivität im Bereich der Kreativität zwischen Erziehungsstelleleiterin und der Betreuten statt. Stabile Holzkonstruktionen haben sich in den letzten Monaten zunehmend etabliert. Die unterschiedlichsten Möbel lassen sich aus Paletten herstellen. In der Erziehungsstelle Nahe Landau wurde mit einer Jugendlichen eine Palette zum Regal umgebaut.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmückt nun das Zimmer der Jugendlichen. Wir gratulieren zum erfolgreich selbst hergestellten Möbelstück und sind gespannt, ob noch weitere erbaut werden.


Klausurtagung bei h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Am 12.06.2018 hat sich der Geschäftsführer, Herr Jens Scharmann, der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH, zusammen mit dem Fachdienstteam in Wiesbaden-Naurod zu einer Klausurtagung zurückgezogen. Mitten im Wald gelegen, lud die ruhige Atmosphäre des Tagungshauses das Team der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH zu einem konzentrierten Arbeiten ein. Der Geschäftsführer gab durch einen Rückblick und Austausch über das erste Jahr des Trägers h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH die Möglichkeit, Themen aus dem Alltag zu bearbeiten. So wurden angeregte Diskussionen im kollegialen Austausch geführt, die Themen außerhalb des beruflichen Alltages fundiert beleuchtet.

War der Vormittag geprägt von einem Rückblick, gestaltete sich der Nachmittag mit einem Ausblick. Herr Scharmann stellte am Nachmittag die Agenda 2020 der haug&partner unternehmensgruppe vor. Anhand der handlungsleitenden Ziele wurden Perspektiven und Strategien geklärt.

Nach der Klausurtagung zog der Geschäftsführer Herr Jens Scharmann ein positives Resümee. „Wir hatten einen arbeitsreichen Tag, der geprägt war von einem offenen Austausch und angeregten Diskussionen zu unterschiedlichen Themen. Die Agenda 2020 fordert die Teammitglieder der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH heraus, gibt aber auch den roten Faden bis zum Jahr 2020 vor, den das Team gerne aufnimmt und verfolgt.“


EFA Tagung der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH

Am 03.05.2018 fanden sich alle Betreuungsstellen aus Rheinland-Pfalz / Hessen und NRW zu ihrer diesjährigen EFA-Tagung im Michel-Hotel in Maintal ein. Nach einer Begrüßung gab der Geschäftsführer, Herrn Scharmann, den anwesenden KooperationspartnerInnn einen Überblick über die Gesamtentwicklung der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH. Unterschiedliche Kriterien wie die Dauer der Maßnahmen, Alter der Betreuten, Geschlechterverteilung und belegenden Jugendämtern ließen sichtbar werden, wie sich h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH bislang entwickelt hat, ebenso welche Planungen in naher Zukunft umgesetzt werden sollen.

Im Anschluss eröffnete Herr Scharmann das diesjährige Jahresthema „Pädagogischen Verantwortung“. Mit seinem Input zur Pädagogischen Verantwortung leitete er in die Teilthematik der „Emotionalen Intelligenz“ ein. Das Fachdienstteam schaffte im Anschluß einen Überblick in die Begrifflichkeit der emotionalen Intelligenz, so dass eine hohe Sensibilisierung der KooperationspartnerInnen für ihre eigene pädagogische Verantwortung ermöglicht wurde. Die anschließende Reflexion gab Raum, um mit Hilfe unterschiedlicher Methoden die pädagogische Arbeit und Erfahrungen zu bearbeiten.

Die kulinarischen Pausen der Tagung luden dazu ein, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Dies wurde im Besonderen auch von den neuen KooperationspartnerInnen genutzt. So konnte ein positives Credo am Tagungsende seitens der KooperationspartnerInnen vernommen werden. Herr Scharmann, Geschäftsführer, schaut mit seinem Team auf eine erfolgreiche EFA-Tagung zurück.


h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen unterstützt die Fachschulen in der pädagogischen Ausbildung

In unseren Kontakten zu den Fachschulen für den Beruf des Erziehers erhalten wir immer wieder die Auskunft aus den Lehrerkollegien, dass die Angebote der häuslichen Gemeinschaft in den Lehrplänen nicht oder nur wenig Berücksichtigung finden. Das Tätigkeitsfeld der Erziehungsstellen oder Familienwohngruppen sind den Auszubildenden hierdurch nur unzureichend bekannt. In einem Kontakt zu der Fachschule für Sozialwesen im Donnersbergkreis wurde uns die Möglichkeit geboten, im Rahmen eines Projektes, den angehenden Erzieherinnen und Erziehern Einblicke in die Tätigkeitsfelder der haug&partner unternehmensgruppe und im Besonderen in die Arbeit einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe zu geben. Die Regionalleiterin aus Rheinland-Pfalz -Frau Müller- führte durch das Projekt. Frau Müller wurde hierbei von Frau Block aus der Familienwohngruppe „Block“ unterstützt. Frau Block konnte gut, aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung, über den Alltag und den Anforderungen, die an eine/n PädagogIn durch eine Familienwohngruppe gestellt werden, berichten. Frau Müller und Frau Block zogen nach dem Projekt ein positives Resümee und waren mit dem Verlauf sehr zufrieden. Die h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH ist offen für solche Projekte und unterstützt gerne die Fachschulen in der pädagogischen Ausbildung.


Regionaltagungen für die Bundesländer Rheinland-Pfalz/Hessen und NRW zu dem Thema: „Was ist ein Konflikt?“

Die beiden Regionaltagungen der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend- Familienhilfe gGmbH am 9.3. und am 22.3. fanden bei den TeilnehmerInnen großes Interesse; zumal der thematische Input „Was ist ein Konflikt?“ für die sozialpädagogische Praxis von großer Bedeutung ist. Die „pädagogische Verantwortung“ der Betreuungsfachkräfte erfordert einen angemessenen Umgang mit Konflikten, um diese in adäquater Weise mit den jungen Menschen bewältigen zu können. Da das Jahresthema „pädagogische Verantwortung“ in diesem Jahr die h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH begleitet, wurde dieser Schwerpunkt in den ersten Regionaltagungen gesetzt.

Zunächst wurde analysiert, wie es zu Konflikten kommen kann. Grundlage hierzu war das Konfliktdreieck von Johan Galtung, einem der Mitbegründer der Friedens- und Konfliktforschung. Die Erkenntnis daraus war für die Beteiligten fachlich zwar nicht neu, jedoch dennoch überraschend: die am Konflikt Beteiligten nehmen meist nur das Verhalten wahr – nicht jedoch die Ursache oder den Auslöser des Konfliktes. Diese Wahrnehmung hat auf das eigene Konfliktverhalten wesentliche Auswirkungen. Auch das Phasenmodells der Eskalation von Friedrich Glasl diente zur Analyse von Konflikten und Konfliktreaktionen. Somit konnte anhand der theoretischen Grundlagen ein facettenreicher Übertrag auf die Praxis stattfinden. Die Tagung wurde abgerundet durch konkrete praktische Handlungs- und Lösungsstrategien, die die Regionalleiterinnen Frau Müller und Frau Groß sowie die Fachberaterin Frau Helsper auf den Erziehungsstellen- und Familienwohngruppenalltag ausgerichtet hatten.

Im intensiven fachlichen Diskurs der PädagogInnen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen zu dieser Thematik zeigte sich, wie wichtig die Auseinandersetzung hierüber ist. Herr Scharmann, Geschäftsführer, zog ein sehr positives Resümee: „Die hohe Fachlichkeit der PädagogInnen verbunden mit ihrer Bereitschaft zur Reflexion und eigenen Weiterentwicklung ist eine wesentliche Grundlage und Voraussetzung eines fundierten, familienanalogen Betreuungsangebotes. Hier wurde wieder sichtbar, in welch hohem Maße dies bei den PädagogInnen vorhanden ist.“


Die Abschlussprüfungen 2018 stehen vor der Tür

Die Abschlussprüfungen 2018 stehen vor der Tür

 

In diesem Schuljahr stehen einige junge Menschen, die in Betreuungsstellen der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH leben, vor ihren Schulabschlussprüfungen. Fünf junge Menschen werden ihre Prüfungen in den nächsten Wochen ablegen und es deutet vieles darauf hin, dass sie aufgrund ihrer guten Vorbereitung erfolgreiche Ergebnisse haben werden. In ihrer Vergangenheit hatten sie in Bezug auf schule Anforderungen die Problematiken der Schulverweigerung, der Schulmüdigkeit und der Verweigerung bei schulischen Anforderungen. Über die PädagogInnen der Familienwohngruppen und Erziehungsstellen sowie über externe Kräfte konnte mit den jungen Menschen an diesen Themen konstruktiv gearbeitet werden, so dass sie Veränderungen in ihrem Verhalten erzielen konnten. Im Alltag der Betreuungsstellen erhalten die jungen Menschen durch die PädagogInnen fortlaufende Motivation für die schulischen Angelegenheiten und Unterstützung bei den Hausaufgaben. Das gemeinsames Lernen und das Interesse an allen schulischen Belangen trägt bei jungen Menschen zu einer Stabilisierung im Bereich der Schule bei. Dies kann einen gelingenden Schulbesuch ermöglichen und gewährleistet. Drei der Prüfungsabsolventen streben eine weiterführende Schule an. Zwei der Jugendlichen haben sich für ein Berufsorientierungsjahr nach ihrem Schulabschluss entschieden.

Jetzt heißt es aber zunächst, dass alle PädagogInnen der Familienwohngruppen und Erziehungsstellen den jungen Menschen die Daumen drücken und viel Erfolg für die bevorstehenden Prüfungen wünschen.  

 


Rainer Haug in den Senat berufen

 

Rainer Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, wurde im Berliner Haus der Bundespressekonferenz in den Senat der Wirtschaft Deutschland berufen.

Der Senat, der sich aus Persönlichkeiten der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammensetzt, übernimmt eine gemeinwohlorientierte Verantwortung gegenüber dem Staat und der Gesellschaft. Die Zielsetzung des Senats besteht u.a. in der Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sowie der Förderung von Ethik, Corporate Social Responsibility, Corporate Governance und Compliance in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die Senatoren und Senatorinnen verstehen sich als Botschafter des Senats, die im ständigen Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien die gemeinwohlorientierten Ziele des Senats umsetzen. Die Ehrensenatoren Prof. Günther Verheugen, Prof. Klaus Töpfer und Jean-Claude Juncker sind neben vielen anderen Experten wichtige Impulsgeber.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der haug&partner unternehmensgruppe gratulieren Herrn Haug zu seiner Berufung.


Regionaltagung Rheinland-Pfalz zum Thema „Bindung“

Am 26.10.2017 begrüßte das Team der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH ihre KooperationspartnerInnen zum Regionaltreffen in den neuen Büroräumlichkeiten in Wiesbaden.

Mit dem Thema „Bindung“ ermöglichte die Regionalleiterin Rheinland-Pfalz, Frau Martina Müller, und die Fachberaterin, Frau Renate Helsper, den PädagogInnen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen intensiven fachlichen Austausch, der auch durch praktische Beispiele und Impulse die eigene pädagogische Haltung unter die Lupe zu nahm. Sehr anschaulich und selbsterlebend führte Frau Renate Helsper die pädagogischen Fachkräfte zunächst mit einer praktischen Übung in das Thema der Bindungstheorie ein. Der Theorieteil der Regionaltagung beschäftigte sich mit den Bindungsstörungen und den unterschiedlichen Verhaltensweisen, mit denen die Kinder reagieren.
Die positive Resonanz am Ende der Fachveranstaltung freut und bestärkt das Team in ihrer Haltung, dass der nötige Respekt gegenüber der Bindungserfahrung des jungen Menschen, die Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit mit den Eltern darstellt.
Auf die Parallelveranstaltung für die Region Hessen freut sich nun schon Frau Sandra Groß. Als Regionalleiterin für Hessen wird sie gemeinsam mit Frau Helsper die PädagogInnen der Region Hessen am 30.11.2017 begrüßen.
Herr Scharmann, Geschäftsführer, zeigt sich hoch erfreut über die motivierte und rege Teilnahme der PädagogInnen. Der fachliche Austausch sowie das persönliche Engagement der PädagogInnen sind wesentliche Facetten einer fachlich fundierten Arbeit in den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen.


Wechsel der Geschäftsführung

Wechsel der Geschäftsführung

In der h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH wurde zum 01.10.2017 ein Wechsel in der Geschäftsführung vollzogen: Herr Rainer Haug beendete seine Tätigkeit als Geschäftsführers zum 30.09.2017. Zum 01.10. wurde Herr Jens Scharmann zum neuen Geschäftsfrüher ernannt.
Wir danken Herrn Rainer Haug für sein umsichtiges und erfolgreiches Wirken als Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen gGmbH.
Herr Jens Scharmann ist seit 2015 mit dem Zuständigkeitsbereich für die Bundesländer Rheinland-Pfalz/Hessen in der Unternehmensgruppe tätig. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung im Kinder- und Jugendhilfebereich und hier im Besonderen in dem Bereich der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen zurück.


Don’t worry, don’t cry, ride a horse and fly

Don’t worry, don’t cry, ride a horse and fly

Die Erziehungsstelle Münsterappel hoch zu Ross

In den Ferien wird die freie Zeit in den Erziehungsstellen und Familienwohngruppe der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH immer wieder für besondere Aktivitäten mit den Betreuten genutzt. Ausflüge, Urlaubsfahrten, gemeinsame Tagesunternehmungen, besondere Aktivitäten in der Betreuungsstelle usw. werden in den Ferien in den Betreuungsstellen durchgeführt. Zum Auftakt der Herbstferien hat die Erziehungsstellenleiterin der Erziehungsstelle Münsterappel etwas ganz besonderes in der Aktivitätenkiste für ihre beiden Betreuten versteckt. Die Betreuerin ist staatlich anerkannte Erzieherin und Reittherapeutin. Auf dem Gelände der Erziehungsstelle befindet sich ein Stall, in dem die eigenen Pferde der Betreuerin untergestellt sind.
Die Betreuten Jule und Miles (Namen aus datenschutzrechtlichen Gründen verändert) konnten, wie es sonst in der Freizeit und besonderes in den Ferien üblich ist, mal nicht auf die Pferde zum Reiten. Die Kinder durften sich neben das Pferd stellen und sich an diesem künstlerisch betätigen. Die Kinder waren von dieser Idee sehr begeistert und das Pferd bekam von den beiden Kindern „ein buntes Kleid“ verpasst.

Die eingesetzten Fingermalfarben sind übrigens unbedenklich für die Tiere. Sie werden aus Wasser, Mehl und Lebensmittelfarbe gemischt.
Bei der tiergestützten Pädagogik steht die Entwicklungsförderung im Mittelpunkt und weniger das reiterliche Können. Die Kinder lernen im Umgang mit den Pferden, Nähe und Distanz angemessen zu regulieren und dabei zunehmend positive Gefühle zu spüren. Neben der heilenden und helfenden Wirkung der Pferde innerhalb dieses Berufsfeldes, macht es einfach auch noch Spaß mit den Tieren in Kontakt zu sein.
Zum weiteren Highlight in den Herbstferien wurde dann der Wanderritt hoch zu Ross nach Marienthal. Die Route führt über Kriegsfeld, den Schneebergerhof und Ruppertsecken. Der Ort Ruppertsecken liegt im Nordpfälzer Bergland direkt am Donnersberg zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach. Mit 498,5 m über NHN ist Ruppertsecken das höchstgelegene Dorf der Pfalz.
Das Reiten gibt den Kindern das Gefühl von Geborgenheit, Wärme und des Getragen Werdens. Dies fördert das Vertrauen und lässt die Kinder entspannen. Auch werden hierbei Psychomotorik und sensorische Integration geschult.

Insgesamt wurden in 5 Stunden 20 Kilometer von den Reitern zurückgelegt. Nach einer Nacht in Marienthal (Wanderreitstation Schwalbennest mit super leckerem Essen  ) ging es auf den Rücken der Pferde wieder zurück. Diesmal ritt der Trupp über den Hanauerhof, Hoferhof und Schmalfelderhof zurück zur Erziehungsstelle und ist auf dieser Route dann 17 Kilometer und 4 Stunden unterwegs gewesen.
Die beiden betreuten Kinder waren nach diesem Erlebnis müde, hungrig und stolz auf sich, dass sie dies geschafft hatten. Trotz der großen Müdigkeit kam aber dennoch die Frage:
„…und wohin reiten wir das nächste Mal?“


Neues Regionalbüro in Wiesbaden

Neues Regionalbüro in Wiesbaden
Dreh- und Angelpunkt für die Erziehungsstellen und Familienwohngruppen der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen: die neue Geschäftsstelle in Wiesbaden
Zum 17.7..2017 hat die h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH ihre neuen Räumlichkeiten in Wiesbaden in der Hagenauerstraße 17 – 19 bezogen. Helle und großzügige Räume schaffen ein angenehmes Ambiente und laden ein zum Vorbeischauen und zum kollegialen Austausch. Dies schafft neben der alltäglichen Arbeit des Fachteams die ideale Voraussetzung für eine vielseitige Nutzung. So kann die Geschäftsstelle zum Dreh- und Angelpunkt der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH werden.
Herr Scharmann, pädagogischer Leiter der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen, freute sich daher sehr, am 1.8. Herrn Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgrupe, sowie Frau Klebl-Haug, pädagogische Gesamtleiterin, als erste BesucherInnen in diesen Räumlichkeiten zu empfangen. Herr Haug gratulierte zu den neuen Räumlichkeiten, die neue Ansätze und Interventionen ermöglichen. Die Vernetzung innerhalb der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH, das Schaffen neuer Impulse und die Optimierung der kollegialen Zusammenarbeit der betreuenden PädagogInnen: hier in der neuen Geschäftsstelle in Wiesbaden können die bekannten Schnittstellen optimal zusammengeführt werden. Damit kann die Geschäftsstelle der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen eine Plattform bieten, um sich als Dreh- und Angelpunkt für alle Interessierten und Mitwirkenden der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen zu etablieren


h&p Rheinland Pfalz/Hessen gGmbh ist umgezogen

h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH ist umgezogen:
Die positive Entwicklung bei h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH und die Erweiterung des Teams hat die Suche nach neuen Büroräumen notwendig gemacht. Das Büro in Geisenheim war zu klein geworden. h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH ist aus diesem Grund seit dem 17.07.2017 in neue Büroräume umgezogen: nach Wiesbaden in der Hagenauer Straße 17-19.
Auf einer Fläche von 120 m² Quadratmeter Bürofläche stehen vier Büros zur Verfügung. Das Gebäude befindet sich in einem Gewerbegebiet von Wiesbaden und ist gut mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es ist verkehrsgünstig gelegen, da sich sowohl die Autobahn A66 (Richtung Frankfurt a. Main) als auch die A643 (Richtung Mainz) in unmittelbarer Nähe befinden.
Bitte beachten Sie unsere neue Adresse und Telefonnummer: h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH – Hagenauer Straße 17-19 – 65203 Wiesbaden – Telefon 0611/72 47 65 50 – Fax 0611/72 47 65 59.
Sie sind herzlich willkommen!


Eine hervorragende Leistung der jungen Menschen bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH hat Rückschau auf das Jahr 2016 gehalten. Neben den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen hat sich auch das gesamte Leitungsteam diese Zeit genommen, um ins Jahr 2016 zurückzublicken.

Dies nimmt zum Jahresbeginn einen geplanten Rahmen ein und dient der Qualitätssicherung. Welche Ereignisse waren prägend im vergangenen Jahr? Welche Herausforderungen waren zu meistern? Eine Vielzahl könnte an dieser Stelle aufgezählt werden. Der Blick in diesem Bericht soll jedoch auf die Leistungen und Entwicklungen der zu betreuenden jungen Menschen gerichtet werden, auf die erreichten Meilensteine und die auf diesem Weg genommenen Hürden. Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auch auf die These der JES-Studie bewegt: „Die vielen, durch Erziehungshilfe positiv initiierten Entwicklungsverläufe bleiben oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung.“

Hier sollen die Leistungen und Entwicklungen der Kinder und Jugendlichen hervorgehoben werden: Sie haben im Jahr 2016 viel erreicht. Sie haben sich in ihren neuen Lebenswelten heimisch eingerichtet; sie sind dort in ihrem zweiten Zuhause angekommen. Sie balancieren oftmals mit Bravour zwischen ihren zwei Welten: der Herkunftsfamilie und der aufnehmenden Familie in den Betreuungsstellen. Sie zeigen im Alltag ein hohes Maß an Sensibilität; sie passen sich an; sie finden ihren Platz in ihrem neuen Zuhause. Sie zeigen eine Vielzahl an herausragendem Können und Fähigkeiten in ihrem Umfeld: der Besuch im Kindergarten und in der Schule setzt sie vor tägliche Herausforderungen, wie andere Kinder und Jugendliche auch. Der zu meisternde Alltag erfordert einiges von ihnen. Und es gelingt ihnen in einem hohen Maße. Sie besuchen Vereine oder Angebote der Jugendarbeit vom Zeltlager, über Fußball oder Basketball bis hin zur Musikschule.

Die jungen Menschen bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind sozial integriert in ihrem sozialen Umfeld und in den öffentlichen Institutionen. Das ist ihre Leistung, die sie 2016 erbracht haben. Hier ist der Platz, um darauf aufmerksam zu machen und den jungen Menschen zu sagen: Es ist eine hervorragende Leistung, die ihr hier erbringt. Dies wird gesehen und beachtet. Bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind alle stolz darauf, dass den jungen Menschen dies gelingt!


haug&partner unternehmensgruppe – Jahresbericht 2016

Hier erhalten Sie den Jahresbericht 2016 der haug&partner unternehmensgruppe als pdf-Download.

Lesen Sie, was uns im vergangenen Jahr bewegt und geprägt hat!


Ein neues Qualitätsmerkmal bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH:

der psychologische Fachdienst!

Herr Karim Hirsch, Diplom Psychologe, hat zum 1.2.2017 als Psychologischer Dienst bei haug&partner unternehmensgruppe seine Tätigkeit aufgenommen.

Mit diesem Schritt leitet h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH eine qualitative
Weiterentwicklung ein, die vor allem den zu betreuenden jungen Menschen sowie den betreuenden Fachkräften zu Gute kommen wird. Ein einrichtungsinterner Fachdienst wirkt künftig  bei wesentlichen Fragestellungen der Hilfeprozesse mit. Neben der Beratung der Pädagogischen Leitung, der Regionalleitungen und Fachberatungen sowie den betreuenden PädagogInnen begleitet  und unterstützt er bei der Aufnahme eines jungen Menschen, bei der Planung der pädagogischen Arbeit und Elternkooperation, der Umsetzung der Zielvereinbarung aus dem Hilfeplangespräch sowie  bei speziellen, inhaltlichen Fragestellungen. Durch Fallberatungen wird er die am Hilfeplanverfahren orientierten Abstimmung der einzelnen Entwicklungsschritte und Hilfenotwendigkeiten für den jungen Menschen mit erarbeiten und differenzieren.

Darüber hinaus unterstützt der psychologische Dienst die pädagogischen Fachkräfte in der Vernetzung und Zuordnung von therapeutischen Angeboten und Maßnahmen vor Ort. Darüber hinaus wird bei aktuellen Krisen sowie bei der Übernahme organisatorischer Aufgaben ein Zusammenwirken von pädagogischer und psychologischer Kompetenz sichergestellt. Auch die Kooperation mit den Kinder- und Jugendpsychiatrien vor Ort und die inhaltliche Steuerung der Zusammenarbeit werden durch ihn begleitet.

h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH freut sich, mit diesem Schritt seinem Anspruch auf Weiterentwicklung der Qualität des pädagogischen Angebotes der Angebote in häuslicher Gemeinschaft sicher zu stellen.